Mount Hood National Forest

Sonntag, 3. August, ein perfekter Tag für einen Trip im Wald mit vielen Wasserfällen und Bächen. Die Aussentemperatur lag schon am Morgen um 30 Grad. Wir waren wieder unterwegs.

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Der Mount Hood war schon von weitem zu sehen. Unser erster Trail führte uns zu den Zig Zag Falls.

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Der Weg lief die ganze Zeit entlang des Baches. Jamie hat’s gefreut. Schon bald war der Hund erst nass und dann paniert.

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Hier begegneten uns schon mehr Leute auf dem Trail. Sonntags gehen auch die Einheimischen wandern.

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….. warten bis der Hund ausgeplanscht hat (was nie von selbst passiert)……

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…. also wird er aus dem Wasser gezogen, damit es weitergehen kann…

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…. zum Trillium Lake am Fusse des Mount Hood. Um den See herum soll es einen wunderschönen Wanderweg geben.

An zwei Seiten des Sees gab es Besucherparkplätze. Die waren natürlich voll. Wir drehten eine Extrarunde und parkten schliesslich etwas halbillegal wie einige andere auch. Da aber weit und breit kein Park Ranger zu sehen war, liessen wir das Auto da stehen. Andere parkten noch schlimmer, und wir standen nicht im Weg. Auffallend war, dass sich in der Nähe der Parkplätze die Leute schon fast stapelten. Dicht an dicht hatten sie Campingstühle und Picknicksachen aufgebaut. Kaum musste man mehr als 200m laufen, hatte man Wege und Buchten fast wieder für sich allein.

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Und da sah ich eines meiner absoluten Lieblingsmotive…

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Der Anblick war der Hammer!

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Henrik wollte erstmal nicht auf’s Bild, liess sich aber überreden.

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Heute fand unser Jüngster Wandern doof. Kommt vor. So oder so muss er weiterlaufen, wenn er nicht im Wald bleiben möchte 😉

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Meine speziellen Lieblingsbilder:

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Am Ende unserer kleinen Wanderung hörten wir noch einem Dudelsackspieler zu. Eine Familie McDonald hatte ein Familienfest.

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Gifford Pinchot National Forest

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Von Rim Rock aus ging es ostwärts durch Oregon. Immer mal wieder wechselten wir auf Washingtoner Seite über den Columbia River. Aussteigen wollten wir nicht wirklich. Die Aussentemperatur war einfach zu anstrengend 😉

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Allmählich näherten wir uns der Zivilisation. Im Hotel angekommen waren wir erstmal froh in einem angenehm klimatisierten Raum zu sein. Im Auto wurde es zum Ende der Fahrt hin auch nicht mehr richtig kühl. Nach einer Siesta und einem frischen T-Shirt fuhren wir am Abend in den Ort. Im Clock Tower Ales wollten wir eigentlich nur schnell etwas essen.

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Doch dann baute eine bei Einheimischen offensichtlich bekannte und beliebte Blues Band ihr Equipment auf. Die Terrasse füllte sich zusehends. Na das würden wir uns noch anschauen.

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Wir amüsierten uns ganz boshaft über einige Groupies und hörten eine Zeit lang zu. Okay, der eine konnte gut Mundharmonika spielen. Hier war die Zeit stehen geblieben. Viele Frisuren stammten noch aus den frühen 80ern. Die meisten Leute hatten riesige Tattoos, selten schön aber mit Sicherheit einmalig.

Am nächsten Morgen zog es uns in den Gifford Pinchot National Forest. Wir überquerten den Columbia erneut und waren so in Washington unterwegs.

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Anfangs zweifelten wir noch, ob wir überhaupt in den Wald kämen, von dem wir in Beschreibungen und auf Bildern gelesen und gesehen hatten. Auch hier war dank der monatelang anhaltenden Trockenheit alles ziemlich verdorrt. Washington (the Evergreen State) hatten wir uns grüner vorgestellt.

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So nah waren wir dann doch nicht an Kanada.

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Mount Adams – nur kurze Zeit später tauchte er aus dem Dunst auf. Wir werden ihm aber noch viel näher kommen.

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Jamie, der aufmerksame Beifahrer…..

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Entlang am White Salmon River führte unser Weg weiter nach Norden.

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Der Mount Adams kam näher.

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The Sleeping Beauty – das war unser Ziel. Von hier aus hat man einen traumhaften Überblick über den Gifford.

Da wollten wir rauf. Präpariert mit Karte, Bärenglocke (ja, hier ist Bärenland) und viel Wasser fanden wir den Einstieg zum Trail und es ging los.

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Der Weg war nicht sehr weit aber ziemlich steil. Auf zwei Meilen gab es eine Steigung von fast 500 Höhenmetern.

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Die Bäume waren voller Moos und Flechten. Man kam sich vor wie in einem verwunschenen Märchenwald.

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Unser Weg wurde stetig schmaler und die Abgründe steiler. Wären wir hier umgekehrt, hätte ich nichts dagegen gehabt. Aber meine drei Bergziegen und der einfältige Hund zogen weiter.

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Ich muss zugeben, die Aussicht von oben war atemberaubend. Für mich war es genug. Ich wollte nicht weiter oben herumkraxeln.

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Ich fühlte mich wohler, sobald der Boden unter meinen Füssen nicht mehr ständig wegrutschen wollte und links und rechts vom Weg wieder etwas mehr Gelände war. Dennoch bin ich im Nachhinein froh, dass Elmar hartnäckig genug war und mein Gemeckere mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen liess.

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Jamie brachte unseren Muskelprotz auf Gedanken….

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Mit Henriks trockenen Kommentaren machte es Spass unserem Grossen zuzuschauen.

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Die Bäume wurden grösser. Mir entzog sich zwar der Sinn des Ganzen, doch Marvin wollte unbedingt seine Grenzen ausloten. Henrik amüsierte sich….

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Damit war die Grenze erreicht.

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Jamie stürzte sich gleich ins Wasser (solange es nicht zu tief ist). Marvin entledigte sich schnell seiner Klamotten und tat es ihm nach. Das Wasser war wohl sehr kalt – ein Gebirgsbach eben – aber OMG wollte sich keine Blösse geben.

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Jamie wollte natürlich auch dahin, wo Marvin war…..

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….. aber da war unserer Landratte das Wasser mal wieder zu tief.

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Ein einsames idyllisches Plätzchen, wir hätten durchaus noch bleiben können. Doch es ging weiter. Oben nur noch schnell Hosen ausspülen….

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An einem weiteren schönen Wasserfall machten wir für diesen Tag ein letztes Mal Station.

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Wir stellten mal wieder fest, dass wir uns für unsere Tour einfach zu viel in zu wenig Zeit vorgenommen hatten. Es ist einfach schade, dass wir an den vielen schönen Plätzen nicht länger bleiben konnten.

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Ein weiterer Urlaubstag ging zur Neige. Wir steuerten unser nächstes Bett in Sandy/OR an.

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Auf der Durchfahrt

In Montana, genauer gesagt in Big Sky, werden wir nur übernachten. Für einen weiteren Reitausflug oder anderes ist keine Zeit. Man kann sich kaum die hiesigen Distanzen vorstellen. Letztens sagte Elmar noch zu einer Strecke: „Ach komm‘, das machen wir am späten Nachmittag. Das sind doch nur vier bis fünf (Fahr-) Stunden.“  Hört, hört, liebe Österreicher, wir sind nun an Langstrecken gewöhnt. Wenn wir wieder in Deutschland sind, wird es für uns ein Klacks sein, mal eben in Altenmarkt einzufallen 😉 Das machen wir mal eben am späten Nachmittag 🙂

Die Strecke bis Big Sky bot wieder viele schöne Ausblicke.

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Durch den Lolo und Clearwater National Forest wurde es auch für unser Navi einfach: 200km gerade aus. Immer am Lewis-Clark-Trail entlang. Nur Canyon, Fluss und Wald. Da konnte TomTom ein langes Nickerchen machen.

An einem Flusslauf machten wir kurz Rast, liessen den Hund ins Wasser und Marvin über Felsen springen. Leider hatte ich die Kamera im Auto gelassen. Aber da Marvin (alias OMG) nicht in den Fluss geklatscht ist, gibt es sowieso keine lustigen Bilder.

Spät kamen wir in unserem Hotel an – nach 21.00 Uhr -> also nix mehr mit Abendessen. Zum Glück hatten wir das unterwegs erledigt. Abends war ich noch mit Shoshonen-Joe an der Bar. Ausser uns wankten hier noch die Überbleibsel einer Tagung von Versicherungsvertretern herum, sowas von hackedicht, dass wir uns in Hörweite ans Kaminfeuer dazusetzten. Menschenskinder, da ging’s zur Sache. Einer, scheinbar ohnehin kein Sympathieträger, wurde derartig von seinen Kollegen gemobbt, dass er später heulend in den Büschen sass. Sowas hab‘ ich auch noch nicht erlebt. Dabei ist man doch gerade in Amiland immer auf „political correctness“ bedacht, tsts.

Zeitig am nächsten Morgen zogen wir wieder los. Heute lag eine Fahrt von ca. 10 Stunden vor uns. Unser Ziel war Rim Rock. Wir werden Montana verlassen, Idaho durchqueren und mitten ins Nirgendwo von Oregon fahren.

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Dieses Bild ist nur mal zur Info. So angenehm die Bilder auch aussehen – die Temperaturen lagen bis dahin immer im oberen 30er Bereich, mitunter auch mal bei 42 Grad. Eine Klimaanlage ist schon was Feines!

Unterwegs kamen wir an lustigen Strassenschildern vorbei.

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Irgendwo sind wir wohl mal falsch abgebogen und ordentlich in die falsche Richtung gefahren! 😉


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Wir streiften nur kurz die Grenze zu Washington, als wir über den Columbia River fuhren.

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Das ist doch mal ’ne Ortschaft, genauer geht es kaum, vielleicht noch die Hühner, aber dafür war kein Platz mehr auf dem Schild.

Langsam kamen wir unserem Ziel näher und liessen uns durch nichts aufhalten.

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Die Strasse nach Rim Rock war mal wieder der Hammer – steil hoch und runter – Abgründe taten sich auf! Liebes Deutschland, lasst uns Leitplanken exportieren, die Amis kriegen das nicht hin! Und immer bin ich es, die auf der Seite mit dem Abgrund sitzen muss 🙁  Linksverkehr wäre manchmal nicht schlecht.

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Wir erreichten Rim Rock gegen 20.00 Uhr. Patrice und Justin, unsere Vermieter, warteten schon auf uns. In den Wochen zuvor hatte sich ein reger Email-Verkehr ergeben, und so kam es mir vor, als kämen wir zu Bekannten. Wir wurden superfreundlich empfangen. Patrice hatte uns ein Abendessen im Kühlschrank deponiert, liebevoll angerichtet. Wir waren an dem Tag die einzigen Gäste, und so hatten beide Zeit uns herum zu führen.

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Ursprünglich hatte ich ein Tipi für uns gebucht, doch Elmar wollte nicht auf einer Matratze am Boden schlafen. Nach der langen Autofahrt wollte er ein richtiges Bett. Letztlich hatte ich umgebucht auf das Apartment, und es erwies sich als richtige Entscheidung.

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… der Blick von unserem Balkon….

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Das Licht nahm schon deutlich ab. Wir wollten aber noch etwas von unserer Umgebung sehen, bevor es ganz dunkel war. So verschoben wir das Essen auf später und erkundeten erstmal die Gegend.

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Das Licht war inzwischen schon sehr deutlich geschwunden. Den Rückweg gingen wir fast im Dunkeln.

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Endlich konnten wir Marvin glücklich machen. Es gab Abendessen.

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Langsam aber sicher war auch dieser Tag vorbei. Kurz noch aufräumen und dann „Gute Nacht“.

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Am nächsten Morgen schliefen wir etwas länger. Heute war unser Weg nicht ganz so weit. Gegen 9.30 Uhr hatte Justin Frühstück für uns gemacht und extra noch kleine süsse Teilchen gebacken. Henrik hat’s gefreut. Weiter geht’s durch Washington & Oregon, in eine etwas zivilisiertere Gegend. Unser Ziel: The Dalles am Columbia River….

Auf nach Montana

Am frühen Nachmittag brachen wir von der Shoshone Ranch auf in Richtung Nord West. Heute Abend würde es spät werden. Was soll’s, wir haben ja Urlaub. Am Yellowstone Lake gab’s erstmal ein Picknick. Das Frühstück war schliesslich schon eine Weile her.
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Jaja, viel frische Luft macht müde – und das lädt andere zu recht viel Blödsinn ein.

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Marvins Ausspruch hierzu war: „Ich habe Shoshonen-Joe besiegt. Ihr könnt mich ab sofort OMG nennen!“ Oh Mein Gott – na klar! Und so kam es, dass Elmar für den Rest des Tages und noch ein bisschen länger Shoshonen-Joe genannt wurde. Liebe Lisbeth, Elmar ist ja ein schöner Name, aber Du musst zugeben, dass Shoshonen-Joe mehr hermacht.

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Und so fuhr Shoshonen-Joe seine liebende Familie wieder durch die unendlichen Weiten der amerikanischen Wilderness…..

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… bis fast ganz hoch auf den Mount Washburn. Hier gab’s nur einen kurzen Stopp, Hund raus und wieder rein und weiter. Heute wollten wir uns einige Wasserfälle anschauen.

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Der erste liess sich auch schon bald hören und kurz darauf sehen.

Wir fuhren weiter am Yellowstone River entlang und genossen traumhafte Ausblicke…..

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…kamen zum nächsten Wasserfall….

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Das war auch schon der letzte Punkt für uns im Yellowstone Nationalpark. Nicht dass es nicht mehr zu sehen, zu bestaunen oder zu laufen gäbe, doch wir hatten keine Zeit mehr. Jetzt weiss ich, wie sich Japaner auf Europaurlaub fühlen müssen.
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Kurz vorm Parkausgang, in einem kleinen Ort, liegen nicht Katzen oder Hunde auf der Wiese, nee, da liegen selbstverständlich Hirsche herum, und niemanden hat das interessiert. So, nun aber endgültig auf nach Big Sky, unserem nächsten Ort, wie schon gesagt in Montana.

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Auf dem Rücken der Pferde

Mittwoch, 30. Juli. Heute verlassen wir Wyoming wieder und machen Station in Montana. Dort planten wir eigentlich eine Reittour. Jedoch müssten wir dafür pünktlich zu einer bestimmten Zeit vor Ort sein. Nachdem die reine Fahrzeit sich auf sieben Stunden belaufen würde und wir durch den Yellowstone wollten – einiges war noch nicht angeschaut – war klar, dass wir umdisponieren mussten. Werbung für Pferderanches und geführte Ausritte gab es massenhaft. Wir beschlossen also die Tour noch vor Ort zu machen und dann in Richtung Montana aufzubrechen. Wir hatten die Qual der Wahl. Letzten Endes entschieden wir uns für die Shoshone Ranch, die einfach den besten und informativsten Internetauftritt hatte. Hier konnten wir auch frühstücken, und für Jamie gab’s eine Unterkunft im Grünen.

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Auf geht’s. On the road again….. zur Shoshone Ranch.

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Frühstück war absolut lecker und so reichhaltig, dass wir am liebsten einfach nur auf der Veranda geblieben wären. Das Wetter war mal wieder super, um uns herum nur die Geräusche der Natur. Doch wir hatten nun Grosses vor uns. Hier warten wir auf unsere Pferde.

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Jamie kommt in seinen Minigarten. Eine Dame von der Rezeption hatte schon gefragt, ob sie sich um ihn kümmern dürfe. Er bleibt sicher nicht lange alleine hier. Und für uns wurde es nun ernst 😉

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…..aufsitzen, Steigbügel passend eingestellt und schon ritt Rachel, unser Guide für die Tour, in gemächlichem Schritt voran.

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Die Aussicht war grandios, die Landschaft atemberaubend…..

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Stellenweise ging es steil bergan, dann wieder durch Bäche, über bunte Bergwiesen…

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Zum Glück kamen wir nur langsam voran, so dass ich viiieeele Fotos machen konnte. Ist die Landschaft nicht herrlich!

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Unterwegs machte uns Rachel hier und da auf verschiedene Dinge aufmerksam und liess uns einfach nur schauen. Auf einer kleinen Bergwiese gab’s dann ein Gruppenfoto für’s Familienalbum.

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…. und schon geht’s weiter…..

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Langsam wurde es richtig warm. Die langen Ärmel hätte es nicht gebraucht.

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Der Weg in die Schlucht hinunter hatte mich etwas kalt erwischt. Inzwischen sass ich in meinem Sattel wie in einem Sessel, hatte die Kamera in beiden Händen und zoomte mal hier mal da in die Landschaft und achtete nicht mehr wirklich auf den Weg. Als es dann plötzlich abwärts rumpelte, liess ich vor Schreck fast die Kamera fallen.

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Auf den nächsten Hang runter war ich dann schon vorbereitet.

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Schon war unser Reitausflug vorbei, schade. Nun heisst es auf nach Montana.

Buffalo Bill und der Wilde Westen

Heute mal wieder etwas ganz anderes. Wir tauchen ein sowohl in die Geschichte als auch in die immer noch praktizierte Lebensweise der Amerikaner im Westen des riesigen Landes.

Aber der Reihe nach…. Nach einer langen Autofahrt durch pure Wildnis – man glaubt es kaum –  nur Wald, Berge, Flüsse, Steine und mittendurch eine Strasse – kamen wir spät abends im Big Bear MOTEL für 180$ die Nacht (ich glaub‘ es immer noch nicht) an. Es war tatsächlich nur ein einfaches Motel ohne jeglichen Komfort, ohne Frühstück, und wir waren deutlich nicht die ersten Gäste.

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Die Preise sind hier in Cody deutlich dem Yellowstone und der Westernstadt geschuldet.

Gut, was soll’s, lamentieren nutzt eh nix, geniessen wir den Tag und sammeln Eindrücke. Als erstes brauchten wir mal ein Frühstück. Das fanden wir in einem coolen Westernhotel direkt im Zentrum.

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Frisch gestärkt ging es nun auf Erkundungstour in die Old Trail Town. Die Jungs hatten beim Frühstück eindeutig zu viel Zucker erwischt. Bewegung wird Abhilfe schaffen.
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Die Old Trail Town war ähnlich aufgebaut wie Calico.

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Die Männer mussten sich natürlich beim Lassowerfen beweisen (oder auch nicht).

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Es war interessant und informativ, ja, aber definitiv der kleinste Höhepunkt für uns hier in Cody. Besonders gespannt waren wir auf die Gun Show und auf das Rodeo am Abend. Bis dahin hatten wir noch eine ganze Menge Zeit totzuschlagen, und so machten wir uns auf durch die Geschäfte der Stadt – Cowboyhüte, Cowboystiefel, Indianerschmuck….. Ach ja, Getränke waren inzwischen auch knapp, und wir brauchten einen ganz normalen Supermarkt. Während wir unseren Einkaufswagen bestückten, staunten wir nicht schlecht.

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Steht da plötzlich ein älterer Mann mit Knarre am Gürtel wie bei uns ein Handy! Welchen Schluss lässt das zu? …. Die Stadt ist GEFÄHRLICH! Schnell weiter!

Um 18.00 Uhr sollte die Gun Show vor dem historischen Hotel beginnen. Wir hatten uns schon mal Sitzplätze in der ersten Reihe reserviert und wollten schnell noch etwas essen gehen. 20.00 Uhr startete nämlich schon das Rodeo, 19.00 Uhr war Einlass, Dauer mindestens zwei Stunden. Nach 21.00 Uhr gibt es auf dem Land bzw. in der Provinz nichts mehr zu essen. Wir fanden recht schnell ein Lokal, bestellten… und befanden uns plötzlich in unmittelbarerer Nachbarschaft zu einer ganzen Horde von Hells Angels. Andere Gäste verliessen recht schnell diesen Bereich und setzten sich woanders hin. Wir hingegen waren äußerlich absolut cool. Schliesslich hatten wir einen Kampfhund unter dem Tisch liegen. Nachdem der Opa im Supermarkt schon eine Pistole am Gürtel hatte, wollte ich nicht wirklich darüber nachdenken, was hier wohl für ein Arsenal vertreten war. Manche der Rocker trugen ihre Waffen ganz offen und schauten böse in die Runde. Wir waren superschnell mit unserer Mahlzeit fertig. Wer muss schon kauen, rein in den Mund und runterschlucken, zack zack! Schnell bezahlt und ab.

Pünktlich kurz vor Beginn der Gun Show nahmen wir unsere Plätze ein. Doch bevor es losging, wurde zuerst gemeinsam die Nationalhymne mit einer totaler Selbstverständlichkeit und Inbrunst gesungen, eine völlig neue Erfahrung.

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Die Vorstellung begann mit einem ziemlich lauten Schuss, und wir mussten erkennen, dass unser Hund nicht schussfest ist. Obwohl ihn sonst alles kalt lässt, machte ihn das Geballere nervös. Henrik war es angeblich auch zu laut, und er ging mit Jamie ins Auto. Ich glaube ja dagegen, dass Henrik nur Schiss hatte in das Spiel einbezogen zu werden, denn die Akteure holten sich zur Einstimmung auch mal Leute aus dem Publikum.

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Eine örtliche Laienspielgruppe erzählte uns so eine Begebenheit aus der Geschichte der Stadt. Die Akteure gaben sich redlich Mühe….  😉 Von den anwesenden Gästen sah es bestimmt jeder zum ersten Mal.

Nun hiess es Hund ins Hotel bringen und ab zum Rodeo. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass sich unsere Unterkunft etwa 800m vom Stampede Rodeo entfernt befindet. Wir lagen auch super in der Zeit. Meine Männer wollten dahin mit dem Auto FAHREN – weil es schneller geht, weil es abends vielleicht kalt wird….. Ja klar! Ist das zu fassen?

Von der Kellnerin am Vorabend hatten wir den Tipp bekommen uns auf die Tribüne gegenüber dem Eingang zu setzen. Von dort aus habe man die beste Sicht auf die Cowboys und die Tiere hinter den Kulissen. Doch wir waren nicht die Einzigen mit Insiderwissen. Kaum waren die Tore geöffnet, begann der Run auf die besten Plätze, von denen wir schliesslich vier ergattern konnten. Und es lohnte sich wirklich!

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Wir hatten unsere Karten vorher schon gekauft und hatten so in relativer Ruhe freie Platzwahl. Noch war Zeit bis zum Beginn der Vorstellung. Wir beobachteten, was hinter den Kulissen so an Vorbereitungen getroffen wurde.

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Hier wurde fleissig Tape verklebt….
Und nachdem wir schliesslich in Amerika sind, durften die Cowboys das Hemd zum Tapen nicht komplett ausziehen, sondern nur den einen Arm frei legen…
Aber Waffen dürfen offen am Gürtel getragen werden! Und Motorradfahrer brauchen keinen Helm!

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…..das Pferd eingeritten……

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…. der wartende Nachwuchs bespasst….

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….. Pferde vorbereitet…..

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…. Popoparade abgehalten…..

Dann ging es endlich los…..

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…. mit einer beeindruckenden Parade, einem Gebet und der Nationalhymne.

Etliche junge Cowboys versuchten sich auf den Rücken ihrer wild buckelnden Pferde zu halten.

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Es lässt sich leider nicht gut fotografieren. Die meisten waren schneller wieder unten als drauf. Die eigentliche Arbeit leisteten an diesem Abend die Cowboys, die die Tiere wieder beruhigen und einsammeln mussten!

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Es gab verschiedene Wettbewerbe in Bullenreiten, Hindernisparcours und Lasso werfen…

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Die Rodeoclowns leisteten ebenfalls Superarbeit, müssen sie doch die Stiere ablenken, wenn diese ihre Reiter abgeworfen haben. Die Clowns waren echt lustig, schnell und irrsinnig risikobereit.

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Sehr spannend fand ich das Hindernisreiten auf Zeit. Da hat doch eine kleine Zwölfjährige ihre Konkurrenz um Längen abgehängt.

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Alles im allem muss man das gesehen haben! Ich bin absolut beeindruckt, wie fest schon die Knirpse hier im Sattel sitzen. Morgen werden wir selber unsere Sattelfestigkeit überprüfen können.

Yellowstone Nationalpark

„Ich habe einen Platz gefunden…“ – der schönste überhaupt! War ich bisher vom Grand Canyon am meisten fasziniert, so muss ich an dieser Stelle revidieren. Hier hat’s einfach alles!

Aber der Reihe nach…. Wir brachen am Morgen schon relativ früh in Richtung Yellowstone auf, wussten wir doch, es ist Ferienzeit, und wir würden mit Sicherheit nicht die Einzigen sein, die sich heute den Nationalpark anschauen wollten. Zum Glück hatten wir ja schon seit April unseren Jahrespass für alle NP in den USA. Am Osteingang, einem von sechs, war es dann doch nicht ganz so voll, wie wir erwartet hatten.

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Der Yellowstone Nationalpark hat riesige Ausmasse. Wer weiss, ob wir eines der Autos hier innen überhaupt wiedersehen würden. Die Schlange kam schnell voran. Dank unseres Passes wurden wir regelrecht durchgewunken, hatten keinen Aufenthalt durch Geldwechsel oder Kreditkartenabfrage – aber am Ende auch keine Karte vom Park, wie man sie üblicherweise an jedem Parkeingang bekommt. Auf diesen Maps sind die einzelnen View Points, Besonderheiten, Picknick Areas, spezielle Wege….. prima! Was soll’s, lassen wir uns eben treiben. Irgendwo würden wir schon noch eine Karte bekommen.

Unser erstes Päuschen kam relativ bald. Wir fuhren entlang dem Yellowstone River. Nach monatelang kalifornischer Landschaft und eigentlich fehlender Vegetation ausserhalb der Wohngebiete schien uns das hier schon wie ein kleines Paradies.

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Hier erklärte Henrik seinem Papa (!), wie man am besten mit dem iPod Panoramabilder machen kann. Gut, vorher war auch kein Bedarf an selbigen. Es gab also keinen Grund, nach einer solchen Möglichkeit zu suchen.
Panorama am Fluß

Nachdem sich Jamie seinerseits über die vielen Bäume und Gerüche gefreut hat, zogen wir weiter.

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Das Wetter war heute nicht der Knaller. Uns sollte es recht sein. Bei fast 40 Grad steigt man nicht wirklich gern aus dem Auto.

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Unser Weg führte uns bisher immer am Fluss entlang, mal ruhig, mal wirbelnd bis zu den Firehole Falls.

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Nun hielten wir Ausschau nach den berühmten Geysiren. Ich hatte zuvor Bilder im Internet gesehen, die waren gigantisch. Aber ohne Karte konnten wir erstmal nur sehen, was hinter der nächsten Kurve auf uns wartete. Schliesslich fing es irgendwann an zu müffeln, doch niemand von uns war schuld daran.

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Die erste heisse Quelle – sie hat mehr gestunken als gedampft. Wir haben sie trotzdem gebührend bewundert. Dann sahen wir schon von weitem – da hinten ist mehr Action.

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Also steuerten wir die Dampfwolken an wie viiieeele andere Besucher auch. Auf dem Parkplatz war natürlich auf Anhieb nichts mehr frei, und wir waren auch nicht die Einzigen, die hier ihre Runden drehten. Klasse! Nachdem Jamie sowieso nicht mit in dieses Areal durfte, weil es für Hunde einfach zu gefährlich war, stiegen Marvin, Henrik und ich schon mal aus um zu sehen, ob sich die Warterei lohnt.

Die Wege zwischen den einzelnen Quellen, Geysiren und Pools führten über Holzplanken mit Geländern voll mit Touristen. Jeder wollte natürlich Fotos schiessen. Dementsprechend blieben die Leute da stehen, wo man die beste Sicht hatte, teils war keinerlei Weiterkommen. Andere wollen auch mal…… egal, wurscht….. Während wir anfangs noch versuchten, Platz zu machen und zu warten, drückten andere an uns vorbei und schoben uns zur Seite. Okay, das Spiel kenn‘ ich noch von Thanksgiving. Lasst uns mitspielen!

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Na bitte, geht doch! Wir kamen voran. Bei einigen Bildern hätte es sich sogar gelohnt, noch etwas zu warten. Die Erfahrung musste ich aber erst noch machen.

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Faszinierend, wie das blubbert und zischt – und stinkt….. Schliesslich hatten wir unsere Runde geschafft und kamen wieder beim Parkplatz an. Elmar war inzwischen erfolgreich, ich blieb bei Jamie und die drei Männer zogen nochmal gemeinsam los.

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Wir räumten unseren heiss umkämpften Parkplatz und waren schon gespannt, was uns als nächstes erwartet. Schon nach einem kurzen Weg erreichten wir ein weiteres Blubberloch. Hier konnte auch der Hund mal raus, der Parkplatz war relativ frei, entspannt…

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Der Kleine hier brodelte ganz schön vor sich hin…..

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…. aber weiter hinter ging richtig die Post ab.

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Das wollten wir natürlich aus der Nähe sehen. Schnell rein ins Auto und nix wie hin…

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Ja, soviel dazu, verpufft, ausgeraucht, vorbei….. wir standen noch eine Weile. Vielleicht tut sich ja noch etwas. Aber nee, wenn wir schon mal vorbeikommen, hält der still. Dann halt nicht. Doch es gab auch so noch eine ganze Menge zu sehen.

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Die Farben waren teilweise echt der Hammer. Aber das hier konnte nichts toppen:

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Noch nicht eindrucksvoll genug? Stimmt! Ich bin dann ganz hoch auf den Zaun geklettert. Elmar hat meine Füsse festgehalten, und so konnte ich eine Aufnahme von oben machen.

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Na, das sind doch mal Farben!

Doch Yellowstone ist viel mehr als seine Geysire. Wir setzten unsere Runde fort.

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…..vorbei an Wasserfällen und tiefen Schluchten…..

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…. durch schöne Landschaften…..

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… bis dahin „wo die Shoshonen schön wohn(t)en“….. 😉 – wieder ein Zitat aus einem von Henriks Lieblingsfilmen…..

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Hier war es wundervoll, ruhig, schön, hier könnte ich länger bleiben…..

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Viel Zeit war jedoch nicht. Selbige lief uns davon, und wir hatten noch nicht einmal die Hälfte dessen gesehen, was möglich war.

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Der Enthusiasmus der Jungs liess schon deutlich nach. Es herrschte HUNGER! Eine Wirtschaft war schnell gefunden. ESSEN – und schon ging’s wieder.

Nach kurzer Wegstrecke hatten wir eine besondere Begegnung (dachten wir zu diesem Zeitpunkt noch).

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Da lagen mal eben so zwei Bisons auf der Wiese – OHNE Zaun! Au weia! – Pff, denkste….

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Die begegneten uns nun mehrfach. Jamie war völlig von den Socken. Jagen oder Wegrennen?

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Er entschied sich dann doch für’s Gras fressen. Sicher ist sicher!
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FOTO!

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Nochmal Blubberstinke mit zwei Bisons ganz hinten links und dann kam die Invasion….

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Die Bisons waren plötzlich überall! Es war ihnen völlig Banane, ob auf der Strasse Autos fahren, keine Angst vor einem Zusammenstoss….
Da sowieso alle standen und Fotos machten, konnte Marvin Bilder aus der geöffneten Schiebetür heraus schiessen. Doch dann hat wohl einer der Bisons das Testosteron unseres Größten gerochen und schien einen Konkurrenten zu wittern. Auf jeden Fall kam er der offenen Schiebetür ziemlich schnell nahe. Von unserem Hund kam nur ein KLÄGLICHES wuff und er hat sich ganz schnell in der hintersten Ecke verkrochen. Auch Marvin wurde die Sache irgendwann zu heiss und er hat ganz schnell die Türe geschlossen. Aber die Fotos waren es definitiv wert!

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Dann ging’s mal wieder für eine Weile. Wir genossen Aussichten und Ansichten….

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… bis mal wieder Panik ausbrach. Wird wohl wieder ein Bison sein – dachten wir. Aber nee, da marschierte Meister Petz durch’s Gelände.

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…..fühlte sich wohl belästigt und verdrückte sich…..

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Er hätte aber auch ein bisschen posen und winken können….

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….aber nee, und weg… Wir zogen weiter…..

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Meine Güte, dieser NP hat Ausmasse!!!! Was gibt’s denn noch. Ja, Lower und Upper Waterfalls, die schauen wir uns auf jeden Fall an. Reizüberflutung? Kennen wir nicht!

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Ach ja, und dann liegt dann mal eben so beim Hinlaufen zum Wasserfall ein Elch in der Wiese.

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Klar, was sonst. Hätte auch ein Wolf sein können.

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Das waren die Upper Falls. Die Lower Falls sind nicht weit. Die schauen wir uns auch noch an.

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Klar, Kleiner, die Ampel ist grün. Mach nur…..

Die Gegend ist schön…

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….. und schon sind wir bei den Lower Falls….

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….. der Abstieg war lang, der Aufstieg würde knackig werden…..

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… aber dafür nimmt man das doch gern in Kauf…..

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Das war unser letztes Ziel für heute. Unser Weg führt uns nun nach Cody, tiefer in Wyoming, dem Land der Cowboys. Morgen wird es ganz andere Eindrücke geben.

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Klar, Schnucki, komm‘ nochmal ran. Zeig‘ Dich!

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Jetzt aber los! Der Weg ist weit!

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Bis wir aus dem Yellowstone NP heraus waren, dauerte eine Ewigkeit. Dann ging es nochmal über 100km durch wilde Landschaft ohne Strassenbeleuchtung und Zivilisation. Irgendwann hielten wir an einem Wild West Restaurant, stehen geblieben Ende der 70er. Es war schon lange dunkel, und wir hatten Hunger. Wer weiss schon, ob wir noch später noch ein Abendessen bekämen. Die Bedienung war so um die 80 Jahre alt. Man wollte ihr am liebsten helfen. Ich nehme an, der Koch war im gleichen Alter, was die Zubereitung und das Anrichten vermuten liess. Nur die Preise waren der heutigen Zeit angepasst…..

The Craters of the Moon

Auf nach Idaho Falls. Die heutige Strecke ist zum Glück „nicht ganz so weit“ 😉

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…. an Salt Lake City vorbei….

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….in Utah noch durch die grüne Natur,……

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…. die allmählich auch immer vertrockneter wurde. Gut, es ist seit Wochen knalleheiss, im Bereich der oberen 30er. Aktuell herrschen 37 Grad Celsius.

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Typisch Touristen! 🙂

Das macht man mit einer Hand aus dem fahrenden Auto heraus.

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Hinten hatten die Jungs Spass, als Jamie hinten rausschauen wollte. Dabei hat Elmar ihm extra den mittleren Sitz weggeklappt, weil der Hund immer mitten unter uns sein will.

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Schliesslich erreichten wir unser erstes Ziel. Ein riesiges Areal gebildet aus erkalteter Lava und Vulkangestein in etlichen Formationen. Das Gelände ist so gross, dass man es sogar via Satellit vom Weltraum aus sehen kann.

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Der Boden variiert zwischen schwarz und diversen dunkelbraunen Tönen, und was soll ich sagen – es war schweineheiss – inzwischen waren wir bei 40 Grad. Für Jamie war das ganz und gar nicht lustig. Elmar wollte noch im letzten Outdoor Shop Lederschuhe für den Hund mitnehmen. Ich hab‘ ihm noch ’nen Vogel gezeigt. Jetzt könnten wir sie tatsächlich gebrauchen. Jamie konnte auf dem Boden nicht laufen.

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Aussen stand die Luft, innen im Auto lief die Klimaanlage auf Höchsttouren. Viele Punkte fuhren wir nur an ohne gross zu laufen.

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Ein Berg aus Lava. Marvin wollte unbedingt hoch. Er war der Einzige, doch dann habe ich mich breitschlagen lassen und bin bei gefühlten 200 Grad mit hochmarschiert.

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Könnte man Temperatur auf Bildern sichtbar machen, würden diese Bilder rotglühend dampfen! Oben wurde es auch durch etwas Wind nicht wirklich angenehmer.

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Dafür war die Aussicht schön, aber zum Verweilen nicht schön genug. Weiter!

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Viele Bilder entstanden aus dem klimatisierten Auto heraus. Doch die Höhlen und Tunnel musste man erlaufen. Henrik blieb bei Jamie, und wir machten uns auf den Weg.

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….vorbei an wundervollen Gebilden, teils waren die Ströme sichtbar, teils konnte man Baumfragmente erkennen. Faszinierend!

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So, hier geht es dann abwärts, natürlich auf eigene Gefahr, ohne Stufen und Geländer, wie man es vermutlich in Deutschland hätte. Aber Natur bleibt hier Natur. Da wird nix gesichert.

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Diese Tunnel oder Höhlen entstanden, als die Lava aussen herum bereits erkaltet war, innen aber noch im Fluss. Ich finde die Dimensionen gewaltig! Aber es ist auch schön, wenn man wieder draussen ist. Nicht die Fledermäuse stören mich – nur der wackelige Untergrund, der wohl auch durchbrechen kann ( Hallo, was ist das denn für ein Käse, als ob gerade die Amis sowas dann für die Öffentlichkeit freigeben würden. Andererseits sind die aber auch wieder sehr sparsam mit Leitplanken, nich? )

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Endlich wieder draussen und zurück zum Auto….

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Wir hatten mal wieder getrödelt. bis Idaho Falls, wo unser nächstes Hotel sein würde, hatten wir noch einiges an Fahrzeit vor uns. An sich nicht dramatisch, aber in der tiefen Provinz gibt es ab 21.00 Uhr nirgendwo mehr etwas zu Essen, nicht mal im „Gasthaus zum Goldenen M“. Wir hatten schon das Mittagessen ausfallen lassen. Also hiess es „Gummi geben“, auf das wir noch etwas zu essen bekämen.

Wir waren dann auch schon recht knapp dran. Im Hotel bekamen wir jedoch einen super Tipp für ein Steakhaus, was auch nach 21.00 Uhr noch Kleinigkeiten servierte. Wir bestellten uns VIELE Kleinigkeiten, und so war alles in bester Ordnung.

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Kein Aufenthalt

Wieder lag ein langer Weg vor uns. Zwar nicht ganz so gewaltig wie gestern, aber heute wollten wir Idaho erreichen. In Utah hatten wir ja bereits im April die meisten „Must see“ abgegrast. Unser nächstes Ziel war die Gegend um Idaho Falls, genauer gesagt „The Craters of the Moon“ – ein Landschaftsgebilde aus erkalteter Lava von einer Grösse, die man noch vom Weltraum aus sehen kann.

Noch in Provo stellten wir jedoch fest, das Marvins Einkauf von gestern mehr als mangelhaft war – also zum Umtausch zurück zu Hollister. Der Parkplatz der Mall ist so ziemlich leer. Hallo, es ist Sonntag, 10.45 Uhr. Was geht? Ja, die Geschäfte öffnen erst um 12.00 Uhr. Vorher sind alle in der Kirche. Ah, ja…. Und nun?…. Eine „Attraktion“ soll es in der Gegend ja geben. Ein Wasserfall über mehr als 100m mit einer netten Legende ala Romeo und Julia.

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Lass mal da noch hinfahren….

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Na gut, Brautschleierwasserfall…. ein recht schmaler Schleier…. erledigt, Häkchen, und wieder zurück nach Provo – Umtausch – weiter.

Ein weiter Weg

Samstag Morgen, 1.45 Uhr. Es geht los. Mir kommt es vor, als habe ich mich gerade erst hingelegt – hab‘ ich auch – vor einer Stunde. Elmar hat vier Stunden geschlafen und fühlt sich nun fit genug um loszufahren. Also Jungs wecken, die restlichen Sachen verstauen, Betten machen und los. Inzwischen ist es 2.20 Uhr. Wir sind unterwegs, bis zum ersten Stopp um 2.30 Uhr. Wo ist Elmars Geldbeutel? Alles da, kann weitergehen.

Unser Weg führt uns heute wieder durch Nevada und Arizona bis nach Provo in Utah.

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Kurzer Schlafstopp irgendwo in der Pampa…..

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….weiter über Las Vegas…..

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…. ein Stück durch Arizona….

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…… vorbei an Steinen, Felsen und Staub……

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….. bis nach Utah….

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Mit nur wenigen Pausen erreichten wir am frühen Nachmittag die Gegend um Provo, kurz vor Salt Lake City. Was wir von weitem sahen, beunruhigte uns etwas.

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Laut Internet brannten etliche Stellen rund um Salt Lake City. Bei Temperaturen um 35 Grad und keinem Regen seit April ist das kein Wunder. Man war auch schon fleissig dabei, die etlichen Wild Fire zu löschen.

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Unterwegs begegneten uns viele solcher Gespanne:

IMG_4294….. ein Wohnmobil von der Groesse eines Reisebusses mit ausfahrbaren Seiten und dem PKW im Schlepp hinten dran. das nenn‘ ich doch mal Campingurlaub! Wer braucht schon noch ein Zelt bzw. wer weiss überhaupt noch, was ein Zelt ist?

In Provo selbst gab es auch kleinere Feuer in der Nähe unseres ersten Hotels. Machten wir uns Sorgen? Nein, zu müde.

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Sollte das gefährlich werden, würde man uns schon etwas sagen. Also einchecken und erstmal ein Päuschen machen.

Der Tag war noch jung. Also was gibt es hier zu sehen? Schlichtweg nix. Aber es gibt eine Shopping Mall über die Strasse. Bei Hollister war Schlussverkauf, was besonders Marvin gefreut hat. Abends landeten wir noch in einem guten Steakhaus, und damit endete ein langer Anreisetag.