Auf nach Idaho Falls. Die heutige Strecke ist zum Glück „nicht ganz so weit“ 😉
…. an Salt Lake City vorbei….
….in Utah noch durch die grüne Natur,……
…. die allmählich auch immer vertrockneter wurde. Gut, es ist seit Wochen knalleheiss, im Bereich der oberen 30er. Aktuell herrschen 37 Grad Celsius.
Typisch Touristen! 🙂
Das macht man mit einer Hand aus dem fahrenden Auto heraus.
Hinten hatten die Jungs Spass, als Jamie hinten rausschauen wollte. Dabei hat Elmar ihm extra den mittleren Sitz weggeklappt, weil der Hund immer mitten unter uns sein will.
Schliesslich erreichten wir unser erstes Ziel. Ein riesiges Areal gebildet aus erkalteter Lava und Vulkangestein in etlichen Formationen. Das Gelände ist so gross, dass man es sogar via Satellit vom Weltraum aus sehen kann.
Der Boden variiert zwischen schwarz und diversen dunkelbraunen Tönen, und was soll ich sagen – es war schweineheiss – inzwischen waren wir bei 40 Grad. Für Jamie war das ganz und gar nicht lustig. Elmar wollte noch im letzten Outdoor Shop Lederschuhe für den Hund mitnehmen. Ich hab‘ ihm noch ’nen Vogel gezeigt. Jetzt könnten wir sie tatsächlich gebrauchen. Jamie konnte auf dem Boden nicht laufen.
Aussen stand die Luft, innen im Auto lief die Klimaanlage auf Höchsttouren. Viele Punkte fuhren wir nur an ohne gross zu laufen.
Ein Berg aus Lava. Marvin wollte unbedingt hoch. Er war der Einzige, doch dann habe ich mich breitschlagen lassen und bin bei gefühlten 200 Grad mit hochmarschiert.
Könnte man Temperatur auf Bildern sichtbar machen, würden diese Bilder rotglühend dampfen! Oben wurde es auch durch etwas Wind nicht wirklich angenehmer.
Dafür war die Aussicht schön, aber zum Verweilen nicht schön genug. Weiter!
Viele Bilder entstanden aus dem klimatisierten Auto heraus. Doch die Höhlen und Tunnel musste man erlaufen. Henrik blieb bei Jamie, und wir machten uns auf den Weg.
….vorbei an wundervollen Gebilden, teils waren die Ströme sichtbar, teils konnte man Baumfragmente erkennen. Faszinierend!
So, hier geht es dann abwärts, natürlich auf eigene Gefahr, ohne Stufen und Geländer, wie man es vermutlich in Deutschland hätte. Aber Natur bleibt hier Natur. Da wird nix gesichert.
Diese Tunnel oder Höhlen entstanden, als die Lava aussen herum bereits erkaltet war, innen aber noch im Fluss. Ich finde die Dimensionen gewaltig! Aber es ist auch schön, wenn man wieder draussen ist. Nicht die Fledermäuse stören mich – nur der wackelige Untergrund, der wohl auch durchbrechen kann ( Hallo, was ist das denn für ein Käse, als ob gerade die Amis sowas dann für die Öffentlichkeit freigeben würden. Andererseits sind die aber auch wieder sehr sparsam mit Leitplanken, nich? )
Endlich wieder draussen und zurück zum Auto….
Wir hatten mal wieder getrödelt. bis Idaho Falls, wo unser nächstes Hotel sein würde, hatten wir noch einiges an Fahrzeit vor uns. An sich nicht dramatisch, aber in der tiefen Provinz gibt es ab 21.00 Uhr nirgendwo mehr etwas zu Essen, nicht mal im „Gasthaus zum Goldenen M“. Wir hatten schon das Mittagessen ausfallen lassen. Also hiess es „Gummi geben“, auf das wir noch etwas zu essen bekämen.
Wir waren dann auch schon recht knapp dran. Im Hotel bekamen wir jedoch einen super Tipp für ein Steakhaus, was auch nach 21.00 Uhr noch Kleinigkeiten servierte. Wir bestellten uns VIELE Kleinigkeiten, und so war alles in bester Ordnung.































































Ich liebe eure Bilder! Ist fast, wie wenn man selbst dabei ist! 😉
Wünschen euch noch eine gute Reise!
LG, die 4 Kirchners