Impressionen aus Warschau

Erste Impressionen aus Warschau.
Endlich wieder Regen! Kenn ich ja gar nicht mehr 😉
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Deswegen sind polnische Handwerker beim deutschen Häuslebauer so beliebt! Die gehen die Dinge einfach sehr viel pragmatischer an! Der deutsche Handwerker ist ja doch eher kopflastig und vorschriftengesteuert…
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Ich habe es getestet: man konnte damit die Ampel nicht umschalten! Irgendwie gingen dann nur in der Strasse die Lichter aus! 😉
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Zum Schluss noch ein kleines Quiz: hättet ihr auf Anhieb die richtig Tür gefunden? Also ich musste ein bisschen grübeln!
DamenHerren

Time goes by

Eigentlich wollte ich gestern den letzten Teil zu unserem Wochenende mit Annett und Steffen schreiben. Menschenskinder, die Zeit rast!

Am Sonntag haben sich A&S die USS Midway angeschaut, während Marvin von der Schule aus zu einem Herzscreening gehen musste. Die Aktion an sich ist wirklich löblich. Man versucht mit verschiedenen Untersuchungen am Herzen bei Jugendlichen Gefahrenpotential fuer den plötzlichen Herztod vorher zu erkennen. Ich kann gar nicht sagen, wieviele EKG- Geräte im Einsatz waren. Bestimmt 200 Helfer lotsten Teens und Eltern durch die einzelnen Stationen – hier ’ne Unterschrift, da ein Kürzel, dort ein Häkchen…. schon standen wir vor dem EKG- Saal (!). In gewohnter Manier wollte Mutti mit durchmarschieren, doch plötzlich hatte ich einen Unterarm vor der Brust. Hier nur Jungs und ohne Eltern! Dabei wollte ich nur das Belastungs- EKG sehen, keine nackte Jungenbrust. Aber soweit kam es gar nicht. Nach etwa fünf Minuten stand Marvin wieder vor mir. „Good to go“ hiess es. Das Ruhe- EKG war in Ordnung. Da war ich schon etwas konsterniert. Was bitte schoen soll so erkannt werden? Nicht viel! Henriks Ruhe- EKG ist immer top. Anhand dessen wäre NICHTS diagnostiziert worden. Marvin bekam zum Schluss noch ein Sandwich, und wir konnten gehen. Im Auto habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht. Der Arzt, der sich die EKGs angeschaut hat, kann eigentlich froh sein, dass mein Englisch nicht der Brüller ist und ich nicht so diskutieren kann, wie ich will. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was an diesem Tag möglicherweise alles übersehen worden ist, und wieviele Eltern sich in fälschlicher Sicherheit wiegen. Anscheinend gibt es jedes Jahr hier im San Diego School District bis zu ZEHN Fälle von SCD, dem plötzlichen Herztod, bei Jugendlichen während des Sports. Jeder davon passierte unter Anstrengung. Was bitte soll dann das Ruhe- EKG zeigen?! Naja, nicht drüber nachdenken…..

Wieder zu Hause haben wir am späten Nachmittag einen Ausflug zum Hundestrand in Del Mar gemacht. Hier wurden wir ziemlich von der Flut überrascht. Vom Strand selbst war im Moment kaum etwas übrig. Jamie hatte seinen Spass und wir ruckzuck nasse Schuhe 😉

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Wir blieben bis zum Sonnenuntergang, trafen noch einen Rottweiler mit Frauchen, warfen Bälle fuer die Hunde und machten Fotos.

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Abends wurde endlich mal wieder der Grill angeworfen. Ein letztes gemeinsames Abendessen. Am nächsten Morgen brachen Annett und Steffen auf in Richtung San Francisco. Schade, schon vorbei.

Ihr Beiden, es war so schön, dass Ihr hier gewesen seid! Wir wünschen Euch noch einen schönen Resturlaub in Amiland, viele tolle Eindrücke, sagen Danke und liebe Gruesse nach Schmoelln.

Mit Annett & Steffen II.

Während Marvin sich in der Schule wie üblich mit Freunden traf 🙂 , Henrik mit Erkältung zu Hause blieb und Elmar im Büro noch einige Meetings zu halten hatte, gingen Annett und Steffen erst shoppen und dann Marvins Tasche von der Schule abholen. Er hatte mir zwar gesagt, dass er irgendwann bei den Flohmarktvorbereitungen „freiwillig helfen müsse“, nur war das Datum nicht klar. So kam seine Tasche am Freitag zunächst allein nach Hause. Ausserdem hatte Annett ein Shirt in der falschen Groesse erwischt. Die Gelegenheit Abholen mit nochmal Shoppen zu verbinden. Steffen kapitulierte und wollte eher mit Jamie Gassi gehen als wieder ins Einkaufszentrum. Er blieb also mit Henrik zu Hause. In der Torrey Pines High School gab’s fuer Annett eine kleine Führung.

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Auf diesem Footballfeld darf abends nach Trainingsschluss der Falcons die Mädchenmannschaft Lacrosse spielen. Im Sommer möchte Marvin unter anderem hier erfolgreich sein.

Nach einer weiteren Runde in der Shopping Mall wurde abends wieder gegrillt – diesmal die Sachen, die ich gekauft und eingelegt hatte – und was soll ich sagen – die besten Steaks aller Zeiten, gegrillt von MIR, ha!

Heute nun, am Samstag, haben Henrik und ich wie schon geschrieben Elmar zum Flieger gebracht. Steffen und Annett machen einen Ausflug nach Los Angeles. Marvin trifft sich nachher mit Freunden zum Surfen ( saukalt heute – 18 Grad ). Henrik und ich lassen es ruhig angehen, bevor heute Abend mit Annett und Steffen auch die Meute ( Eva, Nadav, Erland und Luis – Marvins Freunde ) mal wieder bei uns einfällt.

Good Morning Germany, Austria & Irvine

Gerade dämmert es. Es ist 5.45 Uhr am Samstagmorgen. Henrik und ich haben Elmar zum Flughafen gebracht. Er fliegt fuer zwei Wochen nach Warschau 🙁 . Marvin, Annett und Steffen schlafen noch. Leider konnte Elmar Polen nicht mehr verschieben. Der Job ruft halt diesmal aus Warschau. Dafür hatten wir bisher zwei schöne Tage mit Bartschens, wenn auch Steffen ab und zu mal wieder gemeinsam mit meinen Männern „stänkern“ musste 🙂 . Gell, Ihr vier, aber wahre Groesse kommt von INNEN!

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So, Steffen, hier hast Du nun Dein Foto von meiner Fussbank. Auch wenn Du es selber machen musstest, zeige ich wahre Groesse und stelle es auf den Blog.

Am Donnerstag Mittag kamen Annett und Steffen aus Las Vegas an. Ach, war das schoen!

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Erst mal ausgiebig quatschen, herrlich!

Um 14.40 Uhr holten wir gemeinsam die Jungs von der Schule ab, haben in La Jolla unseren „alten“ Dodge gegen einen neuen eingetauscht ( mit wesentlich besserer Ausstattung – super Multimediasystem, hätten wir auf unseren langen Fahrten schon vorher brauchen können ). Wir sind in den letzten fünf Monaten über 20.000km gefahren. Die Reifen waren ziemlich runter. Oel müsste gewechselt werden, und das Nummernschild war passender Weise im April abgelaufen, jippie. Da wir schon mal in der Naehe waren, fuhren wir gleich weiter zum Gliderport, um dort bei toller Aussicht und Sonnenschein ein etwas verspätetes Mittagessen zu bekommen.

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Ein kleiner Spaziergang und ein bisschen Aussicht geniessen….

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….. ging es wieder zurück nach Hause.

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Hier gab’s einen Rundgang durch die Anlage. So wohnen wir.

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Abends sollte Steffen sein gewünschtes Steak bekommen, aber Elmar fand, was ich gekauft hatte, sind keine Männersteaks. So sind wir nochmal zu VONS gefahren und konnten Annett und Steffen gleich mal „unseren“ Supermarkt zeigen.

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Nachdem die Maenner die passenden Steaks gejagt hatten, startete auf dem Patio das Grillen.

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Schliesslich wurden die hungrigen Mäuler gestopft.

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….noch ein „bisschen“ klönen bis in den frühen Morgen mit Bilder schauen und allen Neuigkeiten und dann ein paar Stunden schlafen. Morgen ( oder nachher ) ist ein neuer Schul- bzw. Arbeitstag …..

Es gibt uns noch!

Nach längerer Pause melden wir uns wieder. Inzwischen haben wir das Grillen schon fast perfektioniert. Nur bin ich nicht wild drauf, das Grillgut mit den Sossen zu marinieren. Das wird wohl teilweise hier so gemacht, aber mir reicht die Grillputzerei auch so schon. Bisher sind wir mit der herkömmlichen Art zufrieden.

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Hier lagen etwa 4kg Fleisch auf dem Grill. Ungefähr die Hälfte davon hat Marvin allein verdrückt. Der Footballtrainer fordert noch mehr Muskelmasse – Marvin müht sich redlich. Er weiss nun auch was „Fleischschwitzen“ ist und kam auch schon mal deutlich an seine Grenzen. Bin ich froh, dass Fleisch hier verhältnismässig günstig ist. Sonst wüssten wir wahrscheinlich genau, was „Haare-vom-Kopf-fressen“ bedeutet.

Dann kam Ostern. Da Karfreitag hier kein Feiertag ist, „mussten“ wir die Jungs aus religiösen Gründen vom Unterricht befreien 😉 . Andere machen das anscheinend ständig (?), sowohl Juden als auch Moslems und alle weiteren Religionen, die an der Torrey Pines HS vertreten sind. Was soll’s, kommt ja hier auf nix an.

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Die beiden Baseball- Osterhasen haben wir von unseren Jungs bekommen, dann kommt Henriks Teller und zum Schluss Elmars Teller. An Marvins Suche habe ich höhere Suchanforderungen gestellt. Doch bevor wir auf Suche gegangen sind, mussten wir ganz klar erst mal in den Gottesdienst. Denn wer sich aus religiösen Gründen vom Unterricht freistellen lässt, der geht am Ostersonntag selbstverständlich in die Ostermesse.

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Da waren’s noch brav, aber Papa wollte mehr Fotos, und dann kam der Übermut.

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Dann wollen wir die lieben Kleinen mal beschäftigen und lassen sie suchen. Henrik war sehr schnell erfolgreich. Marvin dachte zwischenzeitlich mal, er bekommt nichts vom Osterhasen und musste mit „Heiss-kalt“ nach geraumer Zeit etwas gelenkt werden.

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Den weiteren Feiertag verbrachten wir am und im Pool und gingen gegen Abend noch ’ne Runde spazieren. (Oster-) Montag war hier wieder ein ganz normaler Schul- und Arbeitstag. Heute nun, am Mittwoch, ist Jenny in Richtung Los Angeles aufgebrochen. Morgen freuen wir uns auf Annett und Steffen.

BBQ – Einsteiger

Nun ist es auch bei uns soweit. Seit Samstag sind wir stolze Besitzer eines BBQ-Grills. Natürlich wurde das Teil sofort ausprobiert. Marvin hatte noch zwei Freunde zu Besuch. Passt! Mal schauen wie’s wird.

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Alle sind satt geworden, wobei die Versuche am Sonntag und am Montag deutlich besser geworden sind. Wer nun zu Besuch kommt, wird gnadenlos begrillt. Das beginnt ab sofort. Seit gestern Abend ist Jenny zu Besuch.

Blutmond

In dieser Nacht konnten wir hier bei uns in San Diego ein seltenes Naturschauspiel beobachten. Es gab eine Mondfinsternis zwischen 22.00 Uhr und 1.00 Uhr nachts. Davon mussten wir natürlich auch Aufnahmen machen. Leider haben wir nicht so eine Monsterkamera wie eine Nachbarin hier, aber ich denke, man kann trotzdem alles ganz gut erkennen.

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Ist schon beeindruckend. Ich bin richtig froh, die neue Kamera gekauft zu haben. Mit der alten gingen die Aufnahmen nicht. Wir haben es mit beiden probiert.

Im Tal des Todes

Am Donnerstag begann leider der letzte ganze Tag unserer Urlaubsreise. Der Weg führte uns in Richtung Westen, unser Ziel Death Valley. Vor uns lagen ungefähr 400 Meilen. Zunächst pendelten wir mehrfach zwischen Utah und Arizona hin und her.

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Schliesslich durchquerten wir Nevada, bis wir kurz vor unserem Ziel wieder kalifornischen Boden betraten. Allmählich stieg die Aussentemperatur bis an die 30 Grad. Die Orte, durch die wir kamen, nahmen schon sichtbar die Hauptattraktion der Gegend in ihre Beschilderungen auf.

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Anmerkung Elmar: Falls ihr einen Tripp ins Death Valley macht, in die Nähe von Beatty kommt und euch für Auto interessiert, dann plant auf jeden Fall einen Stopp im Sourdough Saloon mit ein! Die Stammkneipe der Testfahrer und die lassen oft kleine Andenken an ihre Projekte zurück.


Wir kamen durch eine Geisterstadt…

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Mal ehrlich, die Gegend hier ist absolut deprimierend, alles grau und staubig und knalleheiss. Ausserdem Klapperschlangen und Skorpione – da hätte ich auch nicht bleiben wollen. So fuhren wir weiter hinein ins Death Valley.

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Je tiefer wir kamen, um so heisser wurde es. Dann fing sogar das Handy an zu spinnen:

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Die Anzeige war natürlich absoluter Käse.

Die Realität sah an dieser Stelle so aus:

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Es herrschten stramme 41°C. Das ist doch mal Betriebstemperatur. Meine Männer stöhnten nur. Kann ich nicht verstehen. Wenn der Staub nicht wäre, fände ich es super. Jedoch glaube ich, dass es auch mir im Sommer zu heiss wird, wenn das Thermometer über 50°C klettert.

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Am Salt Creek vertraten wir uns kurz die Beine.

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Hier fand ich es richtig angenehm – nur die Jungs mussten sich die Kleider vom Leib reissen. Jamie war es eindeutig zu heiss.

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Alle Mann wieder rein ins Auto und schauen, was es noch alles gibt.

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Die Sanddünen fand ich wunderschön. Doch auch hier war es meinen Männern zu heiss, dabei waren es nur noch 39°C.

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Hier kann man sogar übernachten, ein kleines Örtchen im Valley, wo sogar dauerhaft Menschen wohnen. Für uns ging es weiter.

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Damit verabschiedeten wir uns vom Tal des Todes und fuhren weiter in Richtung Ridgecrest.

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Unterwegs mussten die Jungs noch kurz Erste Hilfe leisten.

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Marvin brachte die Schildi noch über die Strasse, damit ihr nichts passiert. Er musste sich sogar anknurren lassen. Wir waren ja der Meinung, die Schildkröte meckerte, weil sie eigentlich auf die andere Strassenseite wollte, denn Marvin wusste selbst nicht, wieso links und nicht rechts. Vielleicht war sie ja auch auf dem Weg raus aus dem Death Valley, weil es ihr hier zu trocken war.

Wir fuhren weiter in Richtung Süd-West, kamen gegen Abend bei unserer letzten Station an. In einem Diner vermeintlich aus den 70ern gab’s Abendessen. Noch eine Runde mit dem Hund und dann rief auch schon wieder das Kissen. Morgen geht es nach Hause.

Am frühen Nachmittag trafen wir dann wieder in San Diego ein. Der Hund hat sich gefreut wie Bolle und ist gleich überall herumgesprungen. Marvin traf sofort Verabredungen für’s Wochenende, und Henrik sagte seiner X-Box ausgiebig HALLO.

URLAUBSENDE

Kurzmitteilung

Fotoqualität

Kleiner Hinweis zur Qualität der Fotos im Blog: um gerade bei bildlastigen Beiträgen die Ladezeit der Seite in Grenzen zu halten, wurden die Bilder „geschrumpft“. Daher kann man sie im Blog leider nicht in voller Größe und Schönheit anschauen. Aber dafür gibt es die Galerie, wo es sehr viel mehr Bilder in besserer Auflösung zum Gucken gibt.

An unserem Hochzeitstag….

…. hatten wir natürlich auch wieder volles Programm. Nach dem Frühstück brachen wir auf zum Horseshoe Bend, wo der Colorado River eine hufeisenförmige Schlucht oder Schleife tief in die Felsen gegraben hat. Über einen etwa eine Meile langen Fussweg erreichten wir die Aussichtsplattform.

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Man musste jedoch bis ganz vor an den Rand treten, um wirklich einen Gesamtüberblick zu bekommen. Der Colorado River fliesst etwa 300m tiefer. Geländer? Fehlanzeige. Der Sandstein stellenweise bröckelig. Sogar Elmar mahnte die Jungs zur Vorsicht. Auch er traute der Stabilität und der Trittfestigkeit des Untergrundes nicht ganz. Andererseits müsste ja viel mehr passieren, wenn es so gefährlich wäre, wie ich denke. Aber da reicht ja schon ein Ausrutscher im Sand, und dein letztes Erlebnis ist ein Bungee Jump ohne Seil. So entstanden diese Fotos wieder ausserhalb meiner Regie.

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Marvin hat sich mutig geopfert und die Fotos geschossen, war allerdings wirklich vorsichtig. Dann durfte wieder ich an die Linse.

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Nachdem man Bilder vom Blick in die Tiefe gemacht hat, lohnt sich der Aufenthalt an dieser Stelle nicht weiter. Für mein Empfinden wird dieser Point deutlich überbewertet, nichts was man unbedingt gesehen haben muss. Es gibt wesentlich schönere Luftaufnahmen, wo man die Gesamtheit auch besser erfassen kann. Von der Kante aus gelingen solche Bilder nicht und sind auch noch gefährlich, wenn man den Bend komplett haben möchte. Sorry, sind meine Gedanken dazu für die, die überlegen, ob sie Horseshoe Bend mit in die Routenplanung einbeziehen möchten.

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Noch ein kurzer Rückblick und es geht zurück zum Hotel. Hier lassen wir Jamie, wenn wir zum Antelope Canyon fahren. Dort heisst es wieder „Hunde verboten“, was hier aber auch einleuchtet. Wir werden ungefähr 2,5 bis 3 Stunden weg sein.

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Pünktlich 45min vor Start finden wir uns am Treffpunkt ein, von wo aus es mit diesen Trucks zum Eingang des Canyons geht. Glücklicherweise hatte ich vorher schon eine Reservierung gemacht, denn es kam noch ein Bus Asiaten an, der ebenfalls geführt werden wollte. Für einige Gäste ohne Reservierung bedeutete dies eine Wartezeit von zusätzlich ein bis zwei Stunden vor Ort oder sonstwo. Die Organisation der Touren war aber okay und gut gestaffelt. Nachdem die Asiaten gestartet waren, ging es etwa 10min später für uns los. Zu unserer Gruppe gehörten 14 Personen.

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Etwa eine Viertelstunde dauerte die Tour bis zum Eingang über eine Sandpiste.

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Nun geht es los. Innen herrscht dann doch ein ziemliches Gedränge. Aber da bin ich Ego. Wenn ich ein Bild will, bleib‘ ich halt stehen, bis das „Schussfeld“ frei ist, sonst wird das nix. Andere machen es auch nicht anders.

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Mit Blitz und ohne – mit erkennt man leider auch die Staubpartikel, ohne find ich die Farben fast besser. Hier erkennt man die Antilope sehr gut. Unsere Führerin Dolores machte uns an verschiedenen Stellen auf gute Motive aufmerksam oder nahm auch mal selbst die Kamera in die Hand. Manche vermeintliche Formen konnte ich nicht so wirklich erkennen, aber die Farben waren stark.

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Hier erkennt man die Antilope im Herz – The heart of the Antelope Canyon!

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Man fühlt sich hier wie in einer anderen Welt. In einer Höhlenecke spielte ein anderer Führer auf einer indianischen Flöte und nutzte dabei den Luftzug im Canyon. Das war der Hammer!

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Hier erzählt Dolores einiges über Antelope, seine Geschichte und Besonderheiten. Die Gruppe hört interessiert zu 😉 , danach geht es auch schon wieder retour. Wie die Zeit vergeht!

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…. und schon waren wir durch. Schade, dass es an diesem Tag etwas bewölkt war, und die Sonne nicht voll in die Felsspalten geschienen hat. Dann müssen die Farben unschlagbar sein. Aber ich denke, wir haben auch so einige gute Aufnahmen erwischt.

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Wieder im Hotel sammelten wir erstmal unseren Hund ein und fuhren zu einem verspäteten Mittagessen. Am Nachmittag konnten wir es völlig entspannt angehen lassen. Heute mussten wir nirgendwo mehr hin. Wir erkundeten noch ein bisschen die Gegend um den Lake Powell herum.
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Abends köpften wir zur Feier des Tages noch eine Flasche Champagner und tranken den aus PLASTIKBECHERN. Das ist Amerika, jawoll.

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Und damit „Gute Nacht“ und bis morgen!