Am Donnerstag begann leider der letzte ganze Tag unserer Urlaubsreise. Der Weg führte uns in Richtung Westen, unser Ziel Death Valley. Vor uns lagen ungefähr 400 Meilen. Zunächst pendelten wir mehrfach zwischen Utah und Arizona hin und her.
Schliesslich durchquerten wir Nevada, bis wir kurz vor unserem Ziel wieder kalifornischen Boden betraten. Allmählich stieg die Aussentemperatur bis an die 30 Grad. Die Orte, durch die wir kamen, nahmen schon sichtbar die Hauptattraktion der Gegend in ihre Beschilderungen auf.

Anmerkung Elmar: Falls ihr einen Tripp ins Death Valley macht, in die Nähe von Beatty kommt und euch für Auto interessiert, dann plant auf jeden Fall einen Stopp im Sourdough Saloon mit ein! Die Stammkneipe der Testfahrer und die lassen oft kleine Andenken an ihre Projekte zurück.
Wir kamen durch eine Geisterstadt…
Mal ehrlich, die Gegend hier ist absolut deprimierend, alles grau und staubig und knalleheiss. Ausserdem Klapperschlangen und Skorpione – da hätte ich auch nicht bleiben wollen. So fuhren wir weiter hinein ins Death Valley.
Je tiefer wir kamen, um so heisser wurde es. Dann fing sogar das Handy an zu spinnen:
Die Anzeige war natürlich absoluter Käse.
Die Realität sah an dieser Stelle so aus:
Es herrschten stramme 41°C. Das ist doch mal Betriebstemperatur. Meine Männer stöhnten nur. Kann ich nicht verstehen. Wenn der Staub nicht wäre, fände ich es super. Jedoch glaube ich, dass es auch mir im Sommer zu heiss wird, wenn das Thermometer über 50°C klettert.
Am Salt Creek vertraten wir uns kurz die Beine.
Hier fand ich es richtig angenehm – nur die Jungs mussten sich die Kleider vom Leib reissen. Jamie war es eindeutig zu heiss.
Alle Mann wieder rein ins Auto und schauen, was es noch alles gibt.
Die Sanddünen fand ich wunderschön. Doch auch hier war es meinen Männern zu heiss, dabei waren es nur noch 39°C.
Hier kann man sogar übernachten, ein kleines Örtchen im Valley, wo sogar dauerhaft Menschen wohnen. Für uns ging es weiter.
Damit verabschiedeten wir uns vom Tal des Todes und fuhren weiter in Richtung Ridgecrest.
Unterwegs mussten die Jungs noch kurz Erste Hilfe leisten.
Marvin brachte die Schildi noch über die Strasse, damit ihr nichts passiert. Er musste sich sogar anknurren lassen. Wir waren ja der Meinung, die Schildkröte meckerte, weil sie eigentlich auf die andere Strassenseite wollte, denn Marvin wusste selbst nicht, wieso links und nicht rechts. Vielleicht war sie ja auch auf dem Weg raus aus dem Death Valley, weil es ihr hier zu trocken war.
Wir fuhren weiter in Richtung Süd-West, kamen gegen Abend bei unserer letzten Station an. In einem Diner vermeintlich aus den 70ern gab’s Abendessen. Noch eine Runde mit dem Hund und dann rief auch schon wieder das Kissen. Morgen geht es nach Hause.
Am frühen Nachmittag trafen wir dann wieder in San Diego ein. Der Hund hat sich gefreut wie Bolle und ist gleich überall herumgesprungen. Marvin traf sofort Verabredungen für’s Wochenende, und Henrik sagte seiner X-Box ausgiebig HALLO.
URLAUBSENDE










































