Überlebensrate gleich NULL

Gib unserem grossen Kind ein Technikteil in die Hand, es ist nach kürzester Zeit Schrott. So war es schon immer, weshalb ihm auch niemand von uns gern Kopfhörer, Handy, Laptop oder ähnliches leiht. Er sagt immer, er könne nichts dafür, hm egal, das Ergebnis ist immer Mist. Aus diesem Grund taten wir uns auch sehr schwer, ihm hier ein Handy in die Hand zu geben, zumal das hier richtig Geld kostet. Ich hatte schon darüber geschrieben. Sein Handy – nach 10 Monaten kaputt (das war mal lange), sein iPod musste hier auch ausgetauscht werden für schlappe 110$, Kopfhörer – das zweite Paar hier ist durch, neue kosteten jeweils 35$. Nachdem aber nun unser Sohn recht umtriebig geworden ist, mussten wir uns wohl oder übel dazu durchringen, ihm mal wieder ein Handy zu kaufen. Elmar stiess auf ein Angebot von T-Mobile, das gar nicht so schlecht klang: Smartphone für 70$ und monatlich 30$ für die entsprechenden Dienste. Also kauften wir am Samstag selbiges und gaben es ihm am Montag Abend in die Hand. Wir entschieden uns extra für T-Mobile, weil das am ehesten auch in Deutschland funktionieren könnte. Was’n Käse! Bis wir nach Hause fliegen, ist das Teil garantiert im Allerwertesten. Naja, wenn’s bis dahin hält, passt es schon. Am Dienstag Vormittag ist es ihm in der Schule auf den Boden geklatscht und – was sonst – KAPUTT. Welche Überraschung! Es hat doch tatsächlich eine Nacht in Marvins Händen überlebt. Was war passiert – er wollte Henrik ein Bild zeigen und ein anderer Schüler rannte in ihn rein. Peng! Er konnte nix dafür, und ich könne auch einen Lehrer fragen. Der hat’s gesehen. Den Schüler kennt niemand. Endergebnis wie gehabt 🙁 .   Das Austauschgerät kostete dann nur noch schlappe 35$, Versicherung 20$ (die werden sich freuen), Hülle und Schutzfolie… Als nächstes bekommt er nur noch einen Blecheimer und einen Stock. Soll er doch Klopfzeichen senden!

The Beach Boys

Knallblauer Himmel und Temperaturen um die 30 Grad zogen uns wie schon erwartet am Sonntag an den Strand. Da wir nicht die Einzigen sein würden, hiess es gleich in der Früh „Tempo, relaxen könnt ihr am Strand“. So packten wir zügig unsere Badesachen und los ging es.
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Ist schon verrückt, was alles mal ganz locker in das Auto passt.

Erwartungsgemäß waren die besten Parkplätze schon belegt, doch kaum hatten wir an der Pool Position unsere drei Sachen ausgeladen, wurde der perfekte Parkplatz frei. Bis wir dann endlich an „unserem“ Strandplatz ankamen, war es doch eine ziemliche Plackerei. Die Räder von der Kühlbox versanken im feinen Sand, der Hund zog wie ein Stier zum Wasser, der Wonder Wheeler war richtig schwer beladen, Extratasche, Surfboard….. Das Vergnügen mussten wir uns verdienen, denn wir wollten ja ganz vor und der Strand von Coronado ist ziemlich breit. Endlich geschafft, Entspannung pur kann beginnen.

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Erst mal frühstücken und dann ab ins Wasser…

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Henrik wollte auch das Surfen lernen und stellte sich sogar recht geschickt an. Nach etwa einer Stunde wurde es ihm aber zu kalt im Wasser, aber an Aufhören war nicht zu denken.

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Also schlüpfte er in Marvins Wetsuit und wieder ging’s ab ins Wasser.

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Immer wieder etwas Entspannung, mal wieder ins Wasser, dann wieder Hund einfangen, der sich zu weit wegbewegt hatte – der Hundestrand ist begrenzt, etwa 500m lang, was jedem anderen Hund zu reichen scheint. Jamie wollte alles erkunden. Ich muss an dieser Stelle mal sagen, dass ich absolut erstaunt bin, dass in Anbetracht der Hundeanzahl an diesem Sonntag am Strand und auch sonst hier so gut wie keine Hundebeisserei passiert. Da geht’s im Marienbergpark zu Hause bei deutlich weniger Hunden viel öfter und böser zur Sache. Hier haben die Leute, die mit ihren Hunden auch arbeiten, ihre Vierbeiner wesentlich besser im Griff. Auch sieht man hier ganz selten mal liegengelassene Hundehaufen. Das läuft deutlich besser als in Deutschland.

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So ein Sonntag ist auch mal etwas Schönes. Als wir abends ins Auto stiegen, hatte es immernoch fast 30 Grad, und wir standen uns durch den Stau über die einzige Brücke, die von Coronado in Richtung San Diego Down Town führt.

St. Patricks Day im Balboa Park

Heute Nachmittag, Samstag, waren Elmar und ich allein unterwegs, nachdem Marvin am Vormittag mit Freunden zum Surfen gewesen ist und Henrik eine Onlineverabredung hatte. Wie sich herausstellte, war das im Grunde unser Glück, denn mit Minderjährigen kommt man nicht mitten zwischen feiernde Iren. Wir wollten sowieso in den Balboa Park zur St. Patricks Day Party, die Jungs hatten keinen Bock. So schlenderten wir zu zweit durch den Balboa Park.

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Hier trifft man auf Spaziergänger, Jogger, Familien, schöne und kuriose Dinge.

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Heute fanden im Park auch noch Konzerte und Feiern der irischen Bevölkerung zu deren Nationalfeiertag statt, dem St. Patricks Day.

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Für irische Verhältnisse waren wir recht spät dran. Wir schienen die einzigen Nüchternen im „Erwachsenenbereich“ zu sein. Das wollten wir ändern, doch um 17.30 Uhr sollten wir hier kein Bier mehr kaufen können. Als ich gerade wieder vom Guinness-Stand weggegangen war, kam einer hinter uns her und schenkte mir ein Bier.

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So konnten wir mit Guinness noch das letzte Konzert mit den Shamrocks geniessen. War echt lustig, zumal die meisten echt einen im Tee hatten.

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Wenn bei uns auf öffentlichem Gelände eine Horde betrunkener Iren unterwegs ist, ist das Aufgebot an Polizei minimal höher 😉

Doch bald schon war das Konzert vorbei und wir liefen noch ein bisschen durch den Park. Das Wetter zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite und die meisten Besucher waren wahrscheinlich schon auf dem Weg ins Gaslampenquartier, wo die eigentlichen Partys stattfinden würden. Man konnte sich für 40 – 75$ ein Ticket kaufen und dann von Pub zu Pub ziehen. So hatten wir den Park fast für uns.

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Blick auf Down Town
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die Brücke rüber auf Coronado

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….und wieder ab nach Hause, schön war’s.

Dies und das

Nachdem nun in absehbarer Zeit das kalifornische Strandwetter immer beständiger wird und bleibt, haben wir heute aufgerüstet. Wir sind jetzt stolze Besitzer eines Strandpavillons und zweier Strandschaukelstühle. Liegestühle haben wir schon. Die Kühltasche hat auch Partydimension. Also fehlt nur noch etwas, das unsere „Ausrüstung“ zum Strand bringt. Selber tragen ist ja doof. So haben wir noch einen Wonder Wheeler Strandkarren mit der Kapazität einer mittleren Mülltonne gekauft, auf den man bis zu vier Strandstühle plus Decken und Handtücher packen kann. Pavillon und Kühltasche haben selbst Räder und Zuggriff. Demnächst ziehen wir an den Strand. Ich freu‘ mich schon auf’s Wochenende. Gemeldet sind 28 Grad. Kühlpacks muss ich noch aufrüsten, hab nur vier kleine.

Heute Vormittag ist hier etwas Komisches passiert. Plötzlich schepperten bei uns die Terassentüren und die Jalousien davor. Jamie war schlagartig am Bellen und Knurren. Seine Haare haben sich am Rücken komplett aufgestellt. Sah cool aus, habe ich so bei ihm noch nie gesehen. Erst dachte ich an irgendein anderes Tier oder so, aber da war nichts. Später habe ich im Internet gelesen, dass andere auch eine Erschütterung bemerkt haben, sogar bis Orange County. Tanja, habt Ihr etwas mitbekommen? Von offizieller Stelle aus gab es jedoch zu der Zeit kein Erdbeben, immer wieder kleine, andere Zeit, anderer Ort. Möchte wissen, was das war.

Heute Morgen wurden die Einwohner hier via TV darüber informiert, dass die Klapperschlangensaison einen Monat früher als üblich begonnen hat. Ach was! Ausserdem habe sich auf Grund des warmen „Winters“ die Population schätzungsweise verdreifacht. Na, das sind doch mal klasse Aussichten! Kann ich bitte wieder nach Hause?! Ich hätte heute in dem Campingstore doch noch eine Pistole mitnehmen sollen 😉 . Es ist unglaublich! Da sind Gewehre und Pistolen aufgereiht wie bei uns in der Tankstelle die Zigaretten.

Waffen im Sportladen



Das wird wohl mal ein heisser Sommer!

Joshua Tree und Mount San Jacinto

Mit einem Monster von Auto starteten wir am Samstag Morgen einen neuen Wochenendtrip bei kuscheligen 27 Grad und strahlend blauem Himmel. Elmar hatte für uns einen Ford F150 4×4 gemietet. Den finden wir beide absolut beeindruckend und Elmar (ich nicht) noch parkbar.

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Auf dem Parkplatz links daneben steht unser aktuelles Auto – eigentlich auch schon gross, aber das war kein Vergleich mit unserem Wochenendgeschoss.
Marvin wurde noch versehen mit guten Ratschlägen, nützlichen Hinweisen und versteckten Drohungen und freute sich auf sein sturmfreies Wochenende. Wir packten unsere Utensilien auf die Ladefläche, wo sie sich ziemlich armselig ausnahmen gegenüber all dem Platz, der zur Verfügung stand. Spanngurte hatten wir natürlich nicht, aber es konnte auch nichts kaputt gehen. Versorgt mit leckerem Tagesproviant ging es los in Richtung Nordwest.

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Zunächst ging es wieder durch die gewohnt karge und bergige Landschaft Kaliforniens, Wüste eben. Auf manchen Strassen wären Leitplanken echt notwendig.

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Bevor wir wieder in grünere und bewohntere Gefilde kamen, mussten wir jedoch noch über die Carrera Bahn für Erwachsene, wie schon gesagt teilweise ohne Leitplanken und recht enger Fahrbahn. Wenn uns ein Auto unseres Kalibers entgegen kam, wurde mir schon anders.

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Schliesslich fuhren wir bei angenehmen 29 Grad in Palm Desert ein…..

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… weiter durch Indio….

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….die Gegend wurde allmählich wieder spärlicher besiedelt, auch weniger gegossen 😉 ….

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…. und schon war’s natürlicher Weise aus mit der hübschen Vegetation. Aber deswegen waren wir ja nicht unterwegs.

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Dahinter liegt unser Ziel.

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Elmar war ganz fasziniert von dem kleinen Spiegel im Spiegel und musste den einfach im Bild festhalten.

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Geschafft und am Südportal angekommen.

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Ich fand es zunächst völlig unspektakulär. Laut Reiseführer und Gästebewertungen ist der südliche Teil des Parks tatsächlich eher langweilig. Demnach müsste so ziemlich ganz Kalifornien Nationalpark sein. Also erstmal auf zum Visitor Centre und vielleicht ein paar Insidertipps bekommen. In Jamies Interesse war es ja auch wichtig, wo er aussteigen durfte und wo besser nicht. „Besser nicht“ war zum Beispiel hier:

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Die Stacheln dieser Kakteen haken sich schon bei der geringsten Berührung fest und lassen sich nur unter Schmerzen und mitunter recht blutig wieder entfernen. Wir waren demnach sehr, sehr vorsichtig. Jamie schlief inzwischen im Auto.

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Die Wüste lebt, schön, aber ich wollte nun unbedingt die Joshua Trees sehen.

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Erst vereinzelt und später fast schon ganze Wälder dieser einzigartigen Bäume.

Bekannt und viel besucht ist der Park auch durch seine besonderen Gesteinsformationen.

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An einigen Felsen kann man regulär in verschiedenen Schwierigkeitsgraden klettern, auf viele kommt man auch ohne Ausrüstung hoch. Meistens waren jedoch regelrechte Menschentrauben drum herum, aber wozu hatten wir uns denn dieses Monsterauto gemietet – klar, damit wir auch dahin kommen, wo nicht jedes Auto fahren kann. Es gab ja schliesslich Trails, für die 4×4 ausdrücklich empfohlen wurden. So suchten wir uns einen 16 Meilen langen Trail aus, der auch als Rundweg ausgewiesen war, und Elmar führte den F150 seiner Bestimmung zu. Hatte der Mann eine Freude, es macht schon Spass, wenn der Dreck fliegt 🙂 ! Auf jeden Fall kamen wir so an Stellen, an denen wir wirklich allein waren.

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Henrik und Elmar fanden dann auch für sich einen bekletterbaren Felsen.

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…. und weiter geht’s…..

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Henrik durfte sogar ein kleines Stück hinten auf der Ladefläche mitfahren, wobei ich ehrlich gesagt so meine Befürchtungen hatte. Ihm hat’s einen Heidenspass gemacht.

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Hier kommt er und da geht es lang, mal auf einer moderaten Strecke.

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… ein paar landschaftliche Eindrücke….

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… noch ein paar Joshua Trees… und langsam geht der Tag zur Neige….

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Langsam wurde jemand müde und wollte nicht mehr wirklich aussteigen.

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Blick auf Palm Springs ….. nun geht’s nach 29 Palms in unsere Unterkunft. Wir schliefen ziemlich zeitig, denn schon recht bald am nächsten Morgen ging unser Ausflug weiter.

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Nicht alle waren so fit wie Elmar und schliefen im Auto weiter…. on the road again… Richtung Idyllwild…

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Langsam wird die Landschaft um uns herum wieder grüner….

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…und es geht schon wieder bergauf, meistens wieder ohne nennenswerte Fahrbahnbegrenzung und das bei Serpentinen..

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Dafür waren die Ausblicke sensationell.

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…mal ein kurzes Päuschen ….

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….. und schon bald waren wir am Ausgangspunkt unseres Wanderweges am Mount San Jacinto angekommen.

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Wir gingen natürlich den Marion Mountain Trail, was sonst, allerdings nicht bis ganz hoch, wie wir einem Ranger versichern mussten. Der machte sich offenbar Sorgen wegen unserer mangelnden Ausrüstung. Wir wollten ja wirklich nur zwei bis drei Stunden laufen und dann weiter nach Idyllwild.

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Wir genossen wunderschöne Aussichten bei kühlen 20 Grad, aber den lieben kleinen brennt wohl trotzdem manchmal der Hut.

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Geschossen hat Henrik damit:

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Zu bald schon kamen wir wieder auf dem Parkplatz an und nur wenige Minuten später in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Idyllwild.

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Hier gibt es ganz niedliche kleine Läden, nett anzuschauen. Eigentlich wollten wir irgendwo aussen sitzen, wo man auch den Hund unter den Tisch packen kann, aber das war hier nicht möglich. Dann halt nicht. So gab es halt nur ein paar Cracker mit Frischkäse im Auto, und schon waren wir wieder auf dem Weg nach Hause.

SAMSUNG CAMERA PICTURESUnterwegs kam uns noch mit schallenden Posaunen die hiesige Feuerwehr entgegen.

…..noch ein kurzer Zwischenstopp am Lake Hemet, auch schön.

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Je näher wir San Diego kamen, um so wärmer wurde es. Nachmittags um halb fünf waren es immernoch knapp 30 Grad. Wie wohl die Wohnung aussehen würde? Als wir Marvin gestern gegen sieben anriefen, klang er nicht wirklich nüchtern. Am Morgen war er lange nicht erreichbar. Zu Hause angekommen musste ich unserem Sohn jedoch ein Kompliment machen – kein Geschirr stand herum, es war gesaugt und aufgeräumt. Lediglich ein kleiner Fleck in Pink auf dem Sofa zeugt von einem verkleckerten Cocktail.

2:0 fuer MICH!!!

Ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen:

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Ein Kommentar dazu lautete: „Die Amis stellen für alles Mögliche Warnschilder auf…..“.

Jemand wollte mir schon in Deutschland ausreden, dass diesbezüglich auch nur die geringste Gefahr bestünde!

Ah, ja!

Heute nun auf unserer Gassirunde ungefähr 100m von unserer Wohnanlage weg trafen wir auf keinen Pandabaeren, nein, ES RASSELTE! Jamie fand es spannend und zog an. Ich hab fast ’nen Herzkasper bekommen. Noch zwei Schritte und ich wäre in meinem Tran draufgelatscht. Dass deren Saison ab nun losgegangen ist, hatte ich gar nicht auf dem Zettel. Wollt Ihr sie sehen?

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Na, Tim, was sagst Du jetzt?
Und erzähl mir nicht, dass das ’ne Blindschleiche ist 😉
Diesmal war der Schreck sogar schlimmer als damals bei der Polizeikontrolle. Gut, dieses Exemplar war nicht das groesste seiner Art, mir hat’s gereicht! Hoffentlich bleiben wir von der Gegenwart seiner Verwandschaft verschont!

So, nun fahren wir noch einen Truck fuer’s Wochenende holen. Es geht fuer Elmar, Henrik, Jamie und mich morgen früh in den Joshua Tree Nationalpark und am Sonntag auf den Mount San Jacinto. Da brauchen wir Allrad und etwas mehr Bums unter der Haube. Koffer sind schon gepackt. Marvin hat also sturmfrei und hat sich ein paar Freunde eingeladen. Sie wollen ein bisschen quatschen und X-Box spielen. Ja, klar, hätte ich auch gesagt 😉

Stürmische Zeiten

Die letzte Woche ging hier wettertechnisch die Post ab. Regen war ja zunächst gemeldet und kam am Donnerstag auch. Freitag stand dann alles unter Wasser. In niederen Gefilden wurden sogar Sandsäcke verteilt.

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Alles war klatschnass. Nicht mal der Hund wollte raus und hat sich versteckt.
Gefunden hab ich ihn so:
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Ich wollte mit ihm raus. Er wusste das genau und hat absolut nicht auf Rufe gehört, sich taub gestellt. Offenbar hat Jamie schon geahnt, was auf uns zukommen würde. Nicht dass er dort liegen dürfte, aber da sucht ihn normal keiner, und wenn man sich nicht bewegt, wird man auch nicht so schnell entdeckt. Lange hat’s nicht funktioniert, ab nach draussen! Bei unserer Runde hat es schon etwas gestürmt und es wurde minütlich mehr. Als dann die ersten Äste und schliesslich auch Mückenschutzgitter geflogen kamen, waren wir ganz schnell wieder auf dem Rückweg. Dann stürzten auch die Bäume.

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Gegen Abend war es dann wieder halbwegs friedlich. Surfer wurden jedoch gewarnt und gebeten nicht rauszugehen. Bei starker ablandiger Strömung und Monsterwellen kann es schon mal gefährlich werden. Die Wellen wollten wir zumindest sehen.

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Naja, ab und zu rollte mal eine größere Welle heran, aber Monsterwellen, eher Monsterchen.

Das Wochenende lief bei uns recht gechillt ab. Inzwischen waren wir eine Krankenstation. Elmar kämpft schon die ganze Woche mit leichtem Fieber und einem blöden Husten. Nun fing auch Marvin an – Fieber, Schwindel und Husten. Henrik und ich blieben bisher davon verschont. Also machten wir am Sonntag nur einen kleinen Strandspaziergang am Silver Beach und Imperial Beach.


SAMSUNG CAMERA PICTURESEs hatte alles Mögliche angespült, Riesenalgen, massenweise alte Flaschenverschlüsse, Riesenmuscheln – leider alle kaputt. Ich bin ja immer noch ganz neidisch auf Bettinas Fundstücke von letzter Woche.

SAMSUNG CAMERA PICTURESNa, Tim, kennste den noch?

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Allmählich kam auch die liebe Sonne wieder hervor, und so gab es am Strand noch ein leckeres Eis.

Damit hätte das Wochenende eigentlich ausklingen können, aber wie es halt manchmal so ist, kommen auch weniger schöne Sachen ab und zu vor. Ich habe seit einiger Zeit immer mal wieder Zahnschmerzen. Meistens liessen sie sich mit ein bisschen Ibuprofen ignorieren, in den letzten Tagen jedoch nicht mehr. Da man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Antibiotika auch nur mit Rezept bekommt ( wir hätten doch nach Mexiko rüber fahren sollen 😉 ), musste ich wohl oder übel noch zu einem Doc. Innerlich war ich schon auf eine Nacht in irgendeiner Notaufnahme eingestellt. Man kennt das ja aus TV und Reisetipps. Ich hätte es mir ja verkniffen, aber diesmal blieb Elmar hartnäckig. So landeten wir also in der Scripps Clinic bei uns in Torrey Pines. Am Empfang wurden zuerst die Versicherungsfragen geklärt und ich bekam einen Bogen zum Ausfüllen. Kaum Platz genommen und meinen Namen eingetragen rief man mich schon auf. Eine Nurse stellte ein paar Fragen, Blutdruck und Temperatur messen… Elmar füllte inzwischen die nächsten drei Zeilen des Aufnahmebogens aus. Dann wurden wir schon weitergeschickt. Kaum hatten wir uns im Wartebereich niedergelassen, rief wieder jemand meinen Namen und ich war dran. Mann, das ging ja schnell! Wir hatten den Bogen noch gar nicht fertig ausgefüllt. Der Doc konnte natürlich nicht viel machen, es war ja schliesslich keine Zahnklinik, aber die Untersuchung war dennoch gründlich und effizient. Beim Rausgehen noch schnell die letzten Zeilen im Aufnahmebogen ausgefüllt waren wir versehen mit Medikationsplan, Beschreibung meines „Leidens“ (Abszess am Backenzahn) und Wegbeschreibung zur Apotheke, die hier übrigens 24 Stunden 7 Tage die Woche geöffnet hat, auch schon zu selbiger unterwegs. Das Ganze hat kaum eine halbe Stunde gedauert. Die Klinik hatte in der Zwischenzeit meine Verordnung gefaxt, und in der Apotheke waren meine Medis schon entsprechend abgefüllt und warteten auf mich. Der freundliche Kevin klärte schnell noch mit unserer Versicherung die Übernahme der Kosten ab, und nachdem ich 11$ berappt hatte, war ich auch schon wieder draussen. Das war ja mal durchorganisiert! Alles in allem keine Stunde! In Deutschland bringst du mit einer solchen Aktion am Sonntag mal eben locker den ganzen Tag durch. Hätte ich das eher gewusst….

SAMSUNG CAMERA PICTURESDamit und mit der Suche nach einem guten Zahnarzt möglichst hier in der Nähe bin ich nun diese Woche beschäftigt.

Unser erster Besuch

Über’s Wochenende hatten wir unseren ersten Besuch hier in San Diego. Marvin zog vorübergehend zu Henrik und sein Zimmer wurde kurzerhand Gästezimmer. Anfangs dachte ich noch, das dauert ewig bis dahin, und nun sind die paar Tage schon wieder vorbei.

Am Freitag war eh mal wieder Action bei uns. Ich bin nur durch die Gegend gefahren – erst schnell einkaufen, Jungs von der Schule holen und nach Hause, dann Marvins Kumpel abholen und die beiden zum Surfen fahren, danach Elmar abholen…. Schliesslich war ich nicht mal zu Hause, als Bettina und Mathias endlich ankamen. Zum Glück hat Henrik die Gastgeberrolle übernommen und die beiden ein bisschen herumgeführt. Obwohl es schon dunkel war, fuhren wir noch einmal zum Strand. Ist ja auch nachts schön. Wieder zu Hause hatten wir einen lustigen Abend, der bis weit nach Mitternacht ging – jedenfalls für Bettina und mich. Die Männer haben geschwächelt.

Am Samstagmorgen ging es auf zum Sightseeing. Erst zeigten wir unserem Besuch den Torrey Pines Gliderport und konnten von dort aus auch Delfine beobachten.

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Im Anschluss fuhren wir weiter zum La Jolla Cove, wo die Seals in unmittelbarer Nähe liegen, spielen oder schwimmen.

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Was ist so ein Wochenende ohne Shoppen? Nix, ist ja klar! Also starteten wir in Richtung Carlsbad. Unser Ziel – das Outletcenter. Unsere Beute: Schuhe, T-Shirts….

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IMG_3455So brav wie die aussahen, waren sie nicht. Kaum kam man dem Auto zu nahe, wurde gefährlich geknurrt.


IMG_3458Der Tag ging zur Neige, aber wir hatten bei Weitem noch nicht genug.


Auf in die Westfield UTC Mall. Auch hier konnten wir etliche Schnäppchen machen. Den Abschuss aber machte Macy’s…

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Hier lag aber auch alles durcheinander auf dem Boden. Elmar fragte einen Verkäufer, ob die Vandalen da gewesen sind. Lapidare Antwort: nee, nur Frauen und Schuhausverkauf….. und ich zu spät!!!!! Es gab zum Glück noch viele andere Angebote, so z.B. Levi’s für 40$, Oberteile von Ralph Lauren um 50% reduziert…. Na, das macht doch glücklich!

Heute nun haben wir Bettina und Mathias verabschiedet. Sie fahren weiter zum Grand Canyon und dann nach Las Vegas. Wir hatten ein sehr schönes Wochenende mit viel Spass und tollen Gesprächen. Wir hoffen, es hat Euch ebenso gefallen wie uns. Schön, dass Ihr bei uns wart.

If you’re going to San Francisco……

Ein wunderschönes Wochenende liegt hinter uns. Lange haben wir uns auf San Francisco gefreut und wurden nicht enttäuscht. Am Freitag ging es los. Wir fuhren auf der 101 und später auf dem historischen Highway Nr. 1 in Richtung Norden. Die Strecke führt größtenteils an der Pazifikküste entlang und spart nicht mit atemberaubenden Ausblicken.

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Hier konnten wir glücklicherweise das Meer vom Auto aus sehen. Oftmals waren die Straßenränder von Campern vollgestellt. Kaum zu glauben, dass das gefällt.

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An einem Aussichtspunkt unterwegs konnten wir Elephant Seals direkt vor uns am Strand liegen sehen.

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Näher ran wollten wir allerdings nicht, obwohl die Seals keinen sonderlichen Aktivitätsdrang zeigten.

An einem anderen Aussichtspunkt genossen wir mal wieder einen schönen Sonnenuntergang.

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Obwohl wir nicht getrödelt hatten, hatten wir ab diesem Punkt noch etwa vier Stunden Autofahrt vor uns. Diese Route war deutlich länger, als uns das Navi ursprünglich vorausgesagt hat. Sie führte uns direkt an der Steilküste entlang, ziemlich hoch über dem Meer und zum grossen Teil ohne Leitplanken. Teilweise wurde die Strasse recht eng – nicht lustig bei Gegenverkehr. Durch die Serpentinen kamen wir nur langsam voran. Zu meinem Glück war es schon dunkel, so dass ich nicht wirklich gesehen habe, wo wir lang mussten.

Endlich kamen wir nach 13 Stunden in San Francisco an.

SAMSUNG CAMERA PICTURESNach dem Einchecken im Hotel ging’s auf die erste Erkundungstour durch die Stadt. Das erste, was mir auffiel – die Stadt stinkt, eckenweise ganz schlimm nach Urin, viele Ecken nach offenbar halblegalem Dope/Pott, dessen Konsum hier von der Polizei nicht verfolgt wird. Auf der Strasse wurde offen vor unseren Augen gekifft. Bettler, wohin man schaut, aber klar, wenn es etwas zu erbetteln gab, dann hier wo die Hotels und Geschäfte sind. Wir wurden aber zu keiner Zeit massiv bedrängt oder gar bepöbelt. Viele machen Musik oder tanzen zum Ghettoblaster, jonglieren oder machen Akrobatik um sich etwas zu verdienen. Bei Tag ist die Stadt wieder ganz anders.


Wir haben sehr gut geschlafen.

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Mit Jamie zogen wir los zur Frühstücksbeschaffung.

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Nach leckeren Sandwiches und viel Kaffee begann bei bedecktem Himmel und kühlen 18 Grad unsere Erkundungstour durch San Francisco. Für die Jungs kauften wir Tagestickets für die Cable Cars. Da Jamie hier nicht mit an Bord durfte, mussten immer zwei von uns laufen und zwei konnten fahren. Elmar und ich kannten es ja schon vom letzten Mal und für Marvin und Henrik war es echt ein Erlebnis.

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Unser Weg führte uns weiter durch Chinatown, hier in San Francisco übrigens die grösste Ansiedlung von Chinesen ausserhalb Chinas.

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…..durch das Finacial District …..

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….zu Fuss Berg hoch und wieder runter…. stellenweise irre steil, die Strassen von San Francisco…

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…. ist man dann erstmal oben, gibt es zur Belohnung einen gigantischen Ausblick über die Stadt.

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….. hier vom Telegraph Hill aus gesehen…. weiter in Richtung Pier 39….

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….das ist übrigens die Oakland Bay Bridge ….

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Wenn man sich die Garagentore anschaut, bekommt man einen Eindruck, wie steil das hier ist. Wie wohl die Autos in den Garagen stehen?

SAMSUNG CAMERA PICTURESDer letzte seiner Art in diesem Jahr?

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…kleine Pause und weiter….

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….noch jemand, der Pause macht…

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Das müsst Ihr Euch anschauen und -hören:




Verschiedene Souvenirgeschäfte, Restaurants oder Kinderkarussells laden am Pier 39 zum Verweilen ein. Wir aber wollten nur eines…

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Die Kinder hatten vor 13 Jahren hier auch so einen Lutscher. Nachdem Henrik damals damit fertig war, konnte man ihn am ausgestreckten Zeigefinger hochheben und ohne teeren federn. Der hat noch drei Tage später geklebt.

Am Nachmittag ging es zurück ins Hotel. Jamie war platt, ausserdem wollten wir ihn nicht mitnehmen zur Chinese New Year Parade. Für ihn wären die Böller und Kracher die Hölle. Langsam wurden auch die Strassen dichter, alles drängte zur Parade. Es dauerte etwas, bis wir einen guten Platz ergattert hatten. Die Menschen standen schon dicht an dicht, aber wir hatten mal wieder Glück. Dann ging es mit Knallern und Tamtam los.

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Happy New Year! Endlich mit Knall, Rauch und Krach auch für uns nach dem nichtvorhandenen Feuerwerk in San Diego

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Ja, dafür sind wir hergekommen. Die Wagen wurden begleitet von Musik und Krachern und vielen Drachen. Das letzte Bild zeigt Werbung für aktive Mülltrennung hier in der Stadt. Das klappt auch deutlich besser als in San Diego. Allerdings haben unsere Jungs die Kamelle vermisst. Ist halt nicht Karneval.

Am nächsten Tag hatten wir deutlich mehr Glück mit dem Wetter. Wir hatten zwar keine 25 Grad aber dafür blauen Himmel. Da macht die Stadt gleich nochmal einen ganz anderen Eindruck. Wir waren noch ein bisschen kreuz und quer unterwegs.

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…. einmal kurz mit anfassen und weiter in Richtung der Piers….

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…..kurz mal Hallo sagen….

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….. ’nen Kaffee trinken….

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….. gucken, aber nicht trauen hinzugehen….

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…. wenn man Mutti nicht hätte, hätte man auch keinen….

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….. Feuerwehrhelm….. den Jenny dann für Lina und Mona (oder Armin ;)) mitnehmen kann….

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….das neue Fire Fighter Model und sein Kasper…..

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…. zurück ins Hotel, auschecken, Auto holen und….

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….über die Golden Gate Bridge….

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… an dem Aussichtspunkt war es dermassen voll, dass wir uns gar nicht lange aufgehalten haben. Vor uns lag ja noch eine ewige Heimfahrt, und es war schon deutlich nach Mittag.

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….also verabschiedeten wir uns zunächst von einer wunderbaren Stadt, die wir in diesem Jahr auf jeden Fall wiedersehen werden. Zurück geht es nun auf direkten Wege. Keiner hatte Lust auf 12 Stunden Autofahrt.

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Wir alle lieben San Francisco. Marvin will irgendwann sogar mal hier wohnen. Die Stadt ist echt und ehrlich, teils dreckig und stinkt, wunderschön und eindrucksvoll, lebt. Kein Vergleich mit dem geschniegelten und gebügelten San Diego, wo nur der äußere Schein zählt, egal auf wessen Kosten oder Las Vegas, das mir vorkommt wie die 60 jährige abgehalfterte Prostituierte mit kiloweise Schminke über dem armseligen Getue, eher vergleichbar mit New York, dunkel, schmerzvoll,laut und stark…. eindrucksvoll….

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Gerade komme ich auf dem Weg zwischen Trockner und Koffer am Fernseher vorbei und sehe, wie eine PITBULLdame in ein pinkfarbenes Tuetue gesteckt wird. Am Hals trägt sie bereits ein neongrünes Halsband mit überdimensionaler pinker Chrysantheme mit riesigem Swarovskikristall. Die nichtvorhandene Haarpracht am Kopf wird mittels rosa-grünem Blümchenhaarreif zurückgehalten. Passend zur Klamotte kann der moderne PITBULL  zwischen pinkem oder neongrünem, selbstverständlich ungiftigem Nagellack oder besser Krallenanstrich wählen. Natürlich gibt es die Mode nicht nur für „Mädchen“, auch der „Junge“ von heute erfreut sich an schicken Klamotten und Accessoires. Nun wurden diverse Hunde in blau-weiss-karierten Einteilern und Ringelbodys gezeigt. Im Anschluss hielt ein Veterinär (?) einen Vortrag darüber, wie wichtig Kleidung für Hunde in der heutigen Zeit ist und welchen wichtigen Beitrag diese zur richtigen Sozialisation unserer lieben Hausgenossen leistet. Unbekleidet führt es auf Dauer zu Komplexen beim HUND, und dieser rutscht in der Rangfolge zwangsläufig nach unten. Ausserdem ist es für den kommenden heissen Sommer von enormer Wichtigkeit, den passenden Hunde(Kinder-)wagen mit flexiblen Sonnendach zu kaufen, denn es ist eine unverantwortliche Belastung für jeden Hund bei Hitze zu laufen. Klar, als Hund würde ich mich grundsätzlich weigern selbst bei Gewitter auch nur einen Schritt in dieser Klamotte zu tätigen. Wer schiebt eigentlich mich, wenn das Thermometer über 30 Grad steigt. Dann wurde auch noch ein Schäferhund in grün-rotem Flanellhemd im farblich passenden Gefährt gezeigt. Leider konnte man keinen Blick auf dessen Krallen werfen. Es hätte mich schon interessiert, ob er rot oder grün gewählt hat.

Liebe Sandra, lieber Stefan (Jamies Züchter) und alle Hundebesitzer unter Euch – vielen Dank für alle falschen Ratschläge, die Ihr uns bisher gegeben habt. Nun weiss ich endlich, wie wir Jamie zu einem gesunden, glücklichen und selbstbewussten Hund machen. Die Frage ist jetzt nur: Jeans oder Segeltuch, Latzhose mit passendem Hemd oder Einteiler? 😉 😉 😉