Knallblauer Himmel und Temperaturen um die 30 Grad zogen uns wie schon erwartet am Sonntag an den Strand. Da wir nicht die Einzigen sein würden, hiess es gleich in der Früh „Tempo, relaxen könnt ihr am Strand“. So packten wir zügig unsere Badesachen und los ging es.

Ist schon verrückt, was alles mal ganz locker in das Auto passt.
Erwartungsgemäß waren die besten Parkplätze schon belegt, doch kaum hatten wir an der Pool Position unsere drei Sachen ausgeladen, wurde der perfekte Parkplatz frei. Bis wir dann endlich an „unserem“ Strandplatz ankamen, war es doch eine ziemliche Plackerei. Die Räder von der Kühlbox versanken im feinen Sand, der Hund zog wie ein Stier zum Wasser, der Wonder Wheeler war richtig schwer beladen, Extratasche, Surfboard….. Das Vergnügen mussten wir uns verdienen, denn wir wollten ja ganz vor und der Strand von Coronado ist ziemlich breit. Endlich geschafft, Entspannung pur kann beginnen.
Erst mal frühstücken und dann ab ins Wasser…
Henrik wollte auch das Surfen lernen und stellte sich sogar recht geschickt an. Nach etwa einer Stunde wurde es ihm aber zu kalt im Wasser, aber an Aufhören war nicht zu denken.
Also schlüpfte er in Marvins Wetsuit und wieder ging’s ab ins Wasser.
Immer wieder etwas Entspannung, mal wieder ins Wasser, dann wieder Hund einfangen, der sich zu weit wegbewegt hatte – der Hundestrand ist begrenzt, etwa 500m lang, was jedem anderen Hund zu reichen scheint. Jamie wollte alles erkunden. Ich muss an dieser Stelle mal sagen, dass ich absolut erstaunt bin, dass in Anbetracht der Hundeanzahl an diesem Sonntag am Strand und auch sonst hier so gut wie keine Hundebeisserei passiert. Da geht’s im Marienbergpark zu Hause bei deutlich weniger Hunden viel öfter und böser zur Sache. Hier haben die Leute, die mit ihren Hunden auch arbeiten, ihre Vierbeiner wesentlich besser im Griff. Auch sieht man hier ganz selten mal liegengelassene Hundehaufen. Das läuft deutlich besser als in Deutschland.
So ein Sonntag ist auch mal etwas Schönes. Als wir abends ins Auto stiegen, hatte es immernoch fast 30 Grad, und wir standen uns durch den Stau über die einzige Brücke, die von Coronado in Richtung San Diego Down Town führt.













