…oder besser doch nicht, dieses Teufelszeug aber auch. In der Schule und auch bei Elmar im Geschäft war (Henrik und Elmar) und ist (Marvin heute) „Holiday Pot Luck“. Das heisst, jeder bringt eine Spezialität oder irgendwas Leckeres aus seinem Heimatland mit und alle können probieren. Henrik wünschte sich einen Butterkuchen. Das sollte kein Problem sein, dachte ich 😉 . Also machten Henrik und ich uns auf die Zutaten zu besorgen. Mehl, Zucker, Eier, Backpulver sind kein Thema, klar. Dann geht es schon los: Mandelblättchen – wir haben lange gesucht und gefunden; NORMALE Butter ohne wenig / viel Salz und Öl, nicht aufgeschäumt und auch nicht fettfrei – das hat gedauert, war machbar; Zitronenzucker – schlichtweg nein; und jetzt kommt’s: Sahne ….das ist wie bei Starbucks, wenn man einfach nur Kaffee will – Grösse / Geschmack / mit und ohne / dies und das…. Es gibt „Sahne“ fettfrei, mit und ohne Lactose, aus Mandelmilch oder Soja, mit viel Zucker, sehr viel Zucker, Süssstoff, Geschmacksaromen, alles Mögliche, aber stinknormale Sahne von der lieben Kuh mit Komplettfett und Lactose in weiss und flüssig – ha, frag mal danach. Es hätte nur noch gefehlt, dass die Verkäuferin die Finger vor mir kreuzt und Hexe schreit. Sahne kannte sie nur mit maximal 2% Fett und wollte mir unbedingt eine fettfreie verkaufen. Ich hab‘ ihr erklärt, wieso und wozu ich SAHNE brauche …. völliges Unverständnis – Fett im Kuchen ist doch ungesund. Okay, bis dahin, dann eben nicht. Hab‘ dann Butter und Milch entsprechend gemischt, das ging auch.
Liebe Amis, Ihr esst bei McDonalds, KFC, Burger, Fritten, zu fast allem gibt es eine Tüte Chips DAZU, Zucker ist auch absolut nicht fremd – was soll das Theater!!!!
Mein erster Kuchen hier in Amiland ist etwas dunkler geworden als zu Hause. Hier haben wir einen Gasherd. Ich werde weiter experimentieren.
Gestern haben wir endlich ein Weihnachtsgeschenk fuer unseren Grossen bekommen:



ein Surfboard …. der freut sich wie Bolle, wäre am liebsten gleich losgezogen. Nun fehlt nur noch der Anzug. Wir nehmen jetzt auf Empfehlung von Bird, des Ladeninhabers, eine Surflegende hier in der Gegend, doch einen langen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es verdammt kalt werden kann, wenn man ewig im Wasser auf eine richtige Welle wartet.
So, ab morgen haben wir auch hier Weihnachtsferien. Es ist zwar insgesamt kälter geworden aber natürlich kein Vergleich mit zu Hause. In Julian (unser Thanksgiving-Ausflug) hat es ziemlich geschneit.
Jenseits der Grenze hat es diese Nacht ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,8 auf der Richterskala gegeben. Anscheinend hat man in San Diego Downtown noch etwas gemerkt – wir nicht, bei uns hat nix gewackelt.
Bis demnächst und ein schönes letztes Adventswochenende