Anfang dieser Woche gab es die Leistungsauszüge der Jungs von der High School per Mail, bei uns auch Zeugnis genannt. Anders als in Deutschland wird hier alles sehr detailliert in jedem einzelnen Fach aufgelistet, und man kann genau sehen, wie und warum sich Bewertungen zusammensetzen. Henrik hat durchweg „Bs“ – in den Tests immer „A“ und so gut wie keine Hausaufgaben gemacht, was hier deutlich in die Endnote einfliesst. Eigentlich schade, denn es hätten alles „As“ sein können. Bei Marvin ist es so ziemlich das Gleiche, nur dass er in Englisch ein „A“ hat und in Mathe ein „C“. Ach ja, Football ist natürlich auch ein „A“. Mit ab und zu mal Hausi machen würde es auch hier deutlich besser aussehen. Was soll’s, kommt ja auf nix an…..
Mittwoch Abend waren Elmar und ich mit Tim im Gaslampenquartier unterwegs. Eigentlich wollten wir in den Marble Room, ein Lokal mit Livemusik, Burgern und Bedienungen in knappen Korsagen. Wir waren letzten September schon mal hier. Uns gefiel es gut, und wir wollten eh mal wieder her. Wir verabredeten uns vor dem Marble Room. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass es die alte Kneipe nicht mehr gab und stattdessen hier nun eine Spielhalle residierte. Mist! Schön wär’s gewesen. So assen wir halt woanders und liessen uns danach im „Field“, einem Irish Pub, bei Livemusik und Kilkenny nieder.
Am Donnerstag Vormittag holte Elmar Tim vom Hotel ab. Wir liessen den Resttag chillig angehen.
…… ein bisschen laufen und abends wurde gegrillt.
Mit bestem Sommerwetter machten wir uns am Freitag startklar für den Strand. Tim wollte gerne mit Marvin surfen gehen. Henrik lieh im dafür sogar seinen Wetsuit. Das Reinkommen in selbigen war schon an sich lustig…..
…. erstmal nur die Hälfte, der Rest kommt am Strand. Die Kniefalten müssen schon noch weg. Zieh‘ höher, noch höher!
Im Surferbereich von La Jolla gab’s erstmal ein paar Posen für den Blog…..
…… Wassertemperatur testen….. passt ….. Brett nochmal neu wachsen ….. Stärkungskeks ….
…. und dann komplett rein in die Pelle. Ja, das Teil ist eng 😉 , schieben, ziehen, aber mit Taktik sonst gibt’s ne Zwangsjacke 🙂 …..
….. nochmal posen ….
…. und ab in die Fluten……
….. warten auf die perfekte Welle… mal mit reintreiben lassen und wieder rauspaddeln….
…. strengt ganz schön an und macht trotzdem Spass!
Abends fuhren wir noch nach Carlsbad ins Outletcenter ein bisschen shoppen und was essen. Im Auto haben wir dann wohl Tim überrascht mit unserer Textsicherheit und unseren kräftigen Singstimmen bei modernen Country Songs, speziell Taylor Swift. Er konnte es, glaube ich, gar nicht fassen und hat sich stellenweise sogar die Ohren zugehalten, Banause! Wir hatten ja auf unseren langen Reisen schon mehr als genug Gelegenheit gemeinsam zu „singen“. Er war wohl nur neidisch 😉
Auf der Fahrt nach Hause präparierten wir uns noch für Mitternacht. Es gab ja noch etwas zum Anstossen und Feiern.

























